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Ein Pummel wird fit: Und, Neujahrsvorsätze schon gescheitert?

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Ich glaube, es gibt kaum eine härtere und ungemütlichere Zeit mit gesunder Ernährung und Sport zu beginnen als Anfang Januar. Das Wetter ist grau, kalt und matschig und macht die Joggingrunde zum Wettlauf gegen die Kälte. Nicht nur das, denn bei Eisglätte ist die Gefahr auszurutschen zigfach so hoch!

Nach der großen Feiertagsfresserei ist der Körper auf hohe Kalorienmengen eingestellt und man hat viel schneller Hunger als sonst.

Jetzt einfach alles komplett auf Salat, Gemüse und täglich Sport umstellen? Meines Erachtens ein völliger Schwachsinn!

 

Das neue Jahr stellt immer einen motivierenden Neuanfang dar. Aber was ist, wenn ich euch sage:

Eurem Körper ist völlig egal, ob ihr am 01. Januar oder am 17. April anfangt, gesund zu leben – Hauptsache ihr tut es!

 

Damit meine ich aber nicht eine Umstellung aller Gewohnheiten von heute auf morgen. Glaubt mir, das klappt nur in etwa 3 % der Fälle und dann meistens nach einem einschneidenden Vorfall (Trennung, Krankheit usw.). Meine Faustregel für den richtigen Weg zur Fitness ist:

Kannst du dieses Sport- oder Ernährungsprogramm dein Leben lang durchziehen? Nein? Dann ist das nicht der richtige Weg!

 

Tut euch selbst einen Gefallen und denkt als aller ersten Schritt zum gesunden Ich darüber nach, was ihr erreichen wollt und WARUM. Nur weil eine andere Jahreszahl hinten beim Datum steht, macht das noch keinen neuen Menschen aus euch. Zwar sehen die meisten Menschen den 01. Januar als Neustart, aber ihr seid immer noch ihr selbst und könnt euch nicht von einem Tag auf den anderen nur durch Willenskraft grundlegend verändern. Der Frust ist umso größer, wenn ihr euch unrealistische Ziele setzt und sie dann nicht erreichen könnt.

 

Aber seid nicht frustriert, wenn eure Neujahrsvorsätze bereits gescheitert sind:

 

Das Schöne am Fit-Werden ist – es ist nie zu spät und ihr könnt jederzeit damit anfangen!

Lasst euch also nicht von unrealistischen Neujahrsvorsätzen entmutigen!

 

Um es in den Worten des großen Shia LaBeoufs zu sagen:

 

 
 

Das war jetzt alles etwas wirr, aber das sind meine Gedanken zu Neujahrsvorsätzen. Im Grunde genommen sind sie völliger Bullshit und nur dazu da, unnötigen Druck zu machen. Geht euren eigenen Weg in eurer eigenen Geschwindigkeit. Und wenn es 10 Jahre dauert, bis ihr an eurem körperlichen Ziel angekommen seid – tut euch selbst einen Gefallen und gebt nicht auf!

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33 Comments

  • Reply
    Sassy
    28. Januar 2016 at 17:53

    Mein erster Gedanke zu der Frage, ob die Vorsätze schon gescheitert sind: „Haha, gescheitert? Ich hab noch nicht einmal angefangen xD“
    Ich will zwar auch 4-5 Kilo loswerden, aber eilig hab ich es damit nicht … und gerade ist es wirklich einfach zu ungemütlich, also warte ich, bis mich die Frühlingssonne anlächelt und mich die Lust packt mich mal wieder richtig zu verausgaben. Ich hoffe sie kommt auch 😀

  • Reply
    Hana Mond
    28. Januar 2016 at 12:59

    – 3 kg! 😀 Nur Sport kostet aktuell Überwindung. Wenn mir grad kalt ist, mag ich einfach nicht aus dem kuschligen Pulli raus in die luftigen Sportklamotten 😉 obwohl ich ja weiß, dass ich nach dem Sport wunderbar durchgewärmt sein werde, aber der Anfang … und der Kuschelpulli … 😉

    • Reply
      Carina
      28. Januar 2016 at 13:40

      Wer kennt das nicht… am Wochenende werde ich mich mal wieder in den Park quälen und eine Runde laufen 😉 Aber zum Glück ist momentan Frühling!

  • Reply
    kunterdunkle
    27. Januar 2016 at 21:48

    DO IT 😀

    Ja, ich habe den Kampf wieder aufgenommen und bin mir noch nicht sicher, ob dies der Weg ist [oder wie er überhaupt aussehen soll], tschakka!
    Aufgeben ist einfach keine Alternative.

    • Reply
      Carina
      28. Januar 2016 at 9:49

      Ganz genau! Was hast du denn vor?

      • Reply
        kunterdunkle
        4. Februar 2016 at 17:45

        Regelmäßiger Sport treiben und mehr auf die Ernährung und den eigenen Körper achten, es bleibt spannend 😉

  • Reply
    berit
    27. Januar 2016 at 21:42

    Ach das finde ich jetzt etwas miesepetrig 🙂 Grundsätzlich finde ich die Winterzeit auch mal schön zu reflektieren, wo man grade steht und wo man hin möchte. Der 01.01. markiert nun mal in vielerlei Hinsicht einen Neuanfang, warum den Schwung nicht nutzen? Die Tage werden jetzt eh länger, also eigentlich isses doch ideal.

    Wenn ich alles hauruck machen und mich dann dafür geißeln möchte, kann ich das auch im Sommer machen. Wer allerdings mit der richtigen Einstellung rangeht und weiß, dass noch kein Wunder über Nacht geschehen ist, aber der erste Schritt durchaus Neujahr getätigt werden kann, der wird Erfolg haben.

    In diesem Sinne: Stay positive 🙂

    • Reply
      Carina
      28. Januar 2016 at 9:52

      Ganz im Gegenteil, mein Post ist als Motivation gedacht, für diejenigen, die an ihren Vorsätzen bereits gescheitert sind. Klar, wenn man den Schwung hat und es auch durchziehen kann dann go for it! Aber alle in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind nichts als frustriert bei ihren Vorsätzen, weil sie sich zu viel vornehmen. Das muss nicht sein! Man kann jeden Tag neu anfangen und braucht nicht frustriert sein, wenn es zum 1.1. nicht klappt!

      • Reply
        berit
        28. Januar 2016 at 19:00

        Oh das ist natürlich nicht schön. Dann wünsche ich deinem Freundeskreis weiterhin viel Mut und Ausdauer 🙂

  • Reply
    Sarah
    26. Januar 2016 at 20:28

    Datum: 26.01.2016 // Ziel: -25kg // To go: 28kg // Neujahrsvorsatz: kläglich gescheitert

    Soweit meine Zusammenfassung 😉 Ich bin es grad so Leid mit den ganzen Vorsätzen. Generell stimme ich dir da voll zu. Man muss nicht warten, um etwas zu ändern. Leider bekomme ich den Hintern nie wirklich hoch. Und langsam mach ich mir auch echt Sorgen, wo das noch hinführen soll. Aber es macht einfach nicht klick. Ich bewundere dich wirklich sehr für deine Willensstärke und hoffe, dass ich auch mal an den Punkt gelange, an dem ichs wirklich durchzieh.

    Liebe Grüße und vielen Dank für deine wunderbaren Posts (themenunabhängig ;-))
    Sarah

    • Reply
      Carina
      27. Januar 2016 at 9:39

      Pfeif doch auf irgendwelche Vorsätze, die frustrieren dich nur!
      Woran scheitert es denn bei dir?

      • Reply
        Sarah
        27. Januar 2016 at 13:04

        Ich komm einfach nicht von den blöden Süßigkeiten los :-/ Bin leider jemand, der alles weniger gute gern mit Süßigkeiten überbrückt. Und so landet bei Langweile, Frust, Stress etc. immer was süßes in meinem Mund…

        • Reply
          Carina
          27. Januar 2016 at 15:56

          Wenn du die Süßigkeiten mit gesunden Alternativen ersetzt? Seit ich meinen Joghurt mit Apfel esse, habe ich zum Beispiel kaum noch Lust auf Schokolade. Und das ich – die Schoko Queen!! 😀
          Noch ein Tipp: Einfach keine Süßigkeiten kaufen. Wenn sie nicht da sind, kannst du sie nicht essen!

          • Sarah
            27. Januar 2016 at 23:05

            Ich versuchs echt immer mit gesünderen Alternativen..aber es ist fast schon wie ne Sucht 😉 Schlimm. Aber ich hoffe einfach, dass ichs irgendwann man schaffe, wenn ichs kontinuierlich weiter probiere 😉

          • Carina
            28. Januar 2016 at 9:53

            Was trinkst du denn? Limo, Cola und Konsorten können durch den enthaltenen Süßstoff die Sucht auf Süßes fördern

          • Sarah
            28. Januar 2016 at 17:49

            Ich trinke eigentlich fast ausschließlich Wasser. Ganz selten mal ne seeeehr dünne Saftschorle oder anderes. Denke mein Problem sitzt hauptsächlich im Kopf :-/ Schokolade als Allheilmittel für alles 😉

          • berit
            29. Januar 2016 at 18:57

            Hallo liebe Sarah, das ging mir auch so, bis ich das Projekt Zuckerfrei angefangen habe. Ausgang war bei mir die Blogreihe hier http://www.foxycheeks.com/2015/08/goodbye-zucker-woche-1/ Du kannst es ja einfach mal probieren, du wirst erstaunt sein, was auf einmal doch alles geht. It’s all in your head!

          • Carina
            30. Januar 2016 at 16:23

            Ich denke auch, dass Abnehmen, Sport und Ernährung zu 99% im Kopf stattfindet! Man braucht nur das richtige Mindset

        • Reply
          Hana Mond
          28. Januar 2016 at 12:55

          Süßigkeiten sind auch mein größtes Laster. Was hilft, ist, sich ganz konkrete Ersatzhandlungen zu überlegen. Wenn man aufsteht, um einen Schokoriegel zu holen: Wieder hinsetzen und ein Katzenvideo schauen. In die Süßigkeitenschublade obenauf ein Rätselheft legen und wenn man einen Keks holen will, stattdessen 5 Minuten Sudoku lösen. Oder Wörtersuchspiel. Oder Zauberwürfel drehen, 5 Minuten häkeln … manchmal reicht auch schon aufstehen und einmal quer durch die Wohnung laufen, weil man eigentlich nur eine kurze Unterbrechung seiner Tätigkeit wollte. Abends vorm Fernseher: Statt der Chipstüte die Nagellackfläschchen auspacken und beim Film ein Naildesign pinseln. Oder einen Pulli stricken …
          „Süßigkeiten essen“ durch „nichts machen“ ersetzen ist schwierig, eine Ersatzhandlung als Ersatz macht es einfacher.

          • Carina
            28. Januar 2016 at 13:39

            Sehr interessanter Ansatz!

  • Reply
    Vicky Oettel
    26. Januar 2016 at 18:40

    Super post! Ich habe zwar noch nie so viel wie du abgenommen (nur einmal 8kg als ich 18 war) aber ich muss leider ganz schön aufpassen und gehöre definitiv nicht zu den Menschen die essen können was sie möchten. Deshalb lebe ich seit ein paar Jahren nach dem Prinzip dass ich unter der Woche so gesund wie möglich esse, vor allem Frühstück und Mittags auf Arbeit. Am Wochenende schlemme ich dafür dann gerne mit meinem Freund…Aber auch da passe ich auf, wenn also der ganze Samstag schon relativ ungesund war versuche ich Sonntag das etwas rauszuholen^^

    Ist wahrscheinlich nicht die beste Methode aber die die mir persönlich hilft mehr oder weniger mein Gewicht zu halten. Wie du sagst, man muss für sich persönlich die beste Methode finden!

    LG und weiter so 🙂

    Vicky

    • Reply
      Carina
      27. Januar 2016 at 9:14

      Liebe Vicky, das klingt doch super! Jeder muss für sich einen Mittelweg zwischen Gesund und Gönnen finden. Ich suche mir einfach gesündere Varianten zu meinen liebsten Gerichten und versuche, an manchen Stellen Kalorien einzusparen. Es sind wirklich kleine Änderungen, die sehr viel ausmachen. Wie zum Beispiel beim Öl zum Anbraten aufpassen, dass man nicht zu viel erwischt.

  • Reply
    DLA
    26. Januar 2016 at 17:50

    nein, ich mache erst gar keine vorsätze mehr.^^
    das thema „feiertagsfresserei“ habe ich nie verstanden! warum mampfen was geht um dann ein paar tage später zu jammern oder den vorsatz zu haben alles wieder „abzutrainieren“?! dann vielleicht einfach gleich etwas bewusster essen? ein teller voll reicht vielleicht, müssen es zwei sein? ein paar plätzchen sind ok, so derart streng muss man nicht leben; den ganzen teller mit plätzchen muss man aber auch nicht leer essen.

    • Reply
      Carina
      27. Januar 2016 at 9:11

      Man muss sich mal etwas gönnen können, aber sollte es vielleicht auch nicht übertreiben. Die Feiertage als Kalorien-Frei-Schein zu missbrauchen finde ich auch nicht gut. Zumal ich dann total schwer fällig und müde werde, wenn ich so viel Fettes esse!

  • Reply
    violettseconds
    26. Januar 2016 at 16:49

    Ich finde den Januar immer wieder perfekt um nach einem vollgepacktem Dezember wieder ins Fitnessprogramm einzusteigen :))) denn ich kann nix Süsses oder schwer im Magen liegendes mehr sehen 😀 da ich meine Workouts daheim mache, stört mich auch das Wetter nicht. Wobei das aktuell mit 15 Grad C sensationell zum Joggen oder Walken wäre. Da mich aber leider ein übler Sturz ans Sofa bindet, kann ich momentan leider gaaaarnix sportliches betreiben. Aber da die Ernähung 80% ausmacht, kann ichs damit ausloten 🙂

    Viel Erfolg dir weiterhin 🙂
    Sindy

    • Reply
      Carina
      27. Januar 2016 at 9:10

      Och du, ich könnte das ganze Jahr über Lebkuchen und Spekulatius essen 😀
      Ohje, dann wünsche ich dir gute Besserung, sowas ist sehr frustrierend!
      Wie kommst du auf 80 %?

  • Reply
    Lisa K
    26. Januar 2016 at 16:21

    Ich mag Neujahresvorsätze. Natürlich ist es egal wann man anfaängt, aber der 1. Jänner ist genausogut wie der 2. oder der 15. Oder der 24. Dezember.
    Wenn man motiviert ist muss man das nützen. Und wenn die Neujahrsvorsätze schon gescheitert sind, dann macht man sich heute eben 26.1.16 Vorsätze. 😉

    • Reply
      Carina
      27. Januar 2016 at 9:08

      Ganz genau 🙂 Was sind denn deine Vorsätze?

  • Reply
    Leni
    26. Januar 2016 at 16:14

    …. ich bin totaler Neujahrsvorsatz-Junkie 🙂 jedes Jahr aufs Neue und die werden dann zum Jahresende hin überprüft….
    bin übrigens auf deinen Blog vor kurzem aufmerksam geworden, ich finde ihn toll, vor allem die „einpummelwirdfit“ Rubrik, du bist jetzt mein großer Vorbild, auf meiner Liste für dieses Jahr steht nämlich u.a. -10kg – lg aus Haidhausen….

    • Reply
      Carina
      26. Januar 2016 at 16:16

      Super! Und was hast du genau vor? Also wie möchtest du die 10 kg los werden?

      • Reply
        Leni
        27. Januar 2016 at 14:50

        ich suche jetzt noch nach dem passenden Studio, ich hasse diese ewig langen Mitgliedschaften…. ansonsten passe ich mit dem Essen auf, wobei ich aktuell zu wenig esse und ständig hungrig bin, das muss ich noch optimieren 🙂 sonst ist ein scheitern vorprogrammiert….

        • Reply
          Carina
          27. Januar 2016 at 15:55

          Auf keinen Fall zu wenig essen, genau. Das macht nur Heißhunger! Ich esse immer große Portion, aber die bestehen halt zu 80 % aus Gemüse. Das macht satt und ist gesund! Wären At Home Videos etwas für dich?

          • Leni
            28. Januar 2016 at 22:00

            Ja das ist echt nochmal ein guter Tipp mit den 80% 🙂 zum Thema Fitness hab ich jetzt einen Club ohne Mitgliedschaft gefunden, myfitnessclub.de, werde das probieren, für zuhause finde ich das Barbara Becker Workout super!

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