Food

Ein Pummel wird fit: Veganes Schokoladen Mousse

IMG_0165

IMG_0172

 

Letzte Woche habe ich eine kleine Aktion gestartet: den Vegan Monday! Oder wie wir Bayern sagen: Gmiasmondog. Ich werde die kommenden Montage vegan essen, das heißt, keine tierischen Produkte. 

Warum? Einfach weil ich mich selbst herausfordern möchte und neue Rezepte ausprobieren will. Ich denke, dass eine komplett vegane Ernährung für mich nichts wäre. Ich habe einfach nicht die Zeit, mich so stark in das Thema einzulesen, damit ich meinem Körper keine Nährstoffe zu entziehe. Aber für einmal in der Woche finde ich diese Ernährungsweise sehr spannend!

 

IMG_0128

 

Es ist wirklich erstaunlich, wie viele tierische Lebensmittel wir zu uns nehmen und worauf man alles achten muss. Toast mit Butter? Nope. Gebäck? Nope. Süßen mit Honig? Nope! In der Kantine habe ich zum Glück eine gute Auswahl an Salat und Gemüse Beilagen und daheim koche ich selbst.

Solange ich mir meine Mahlzeiten selbst zubereiten kann, ist vegane Ernährung ziemlich easy. Aber wenn man, wie mein Freund in Singapur, keine Küche hat und 3x pro Tag auswärts ess muss, ist man aufgeschmissen!

 

IMG_0182

 

Um euch zu zeigen, wie unheimlich lecker vegane Gerichte sein können, möchte ich euch mein Rezept für Schoko Mousse zeigen. Denn langfristige, gesunde Ernährung besteht einfach nur aus klugen Kompromissen: Statt jeden Abend einen Riegel Schokolade zu essen, macht euch doch ab und zu mal mein Schoko Mousse, ohne Zuckerzusatz! Ich garantiere euch, die Avocado schmeckt man nicht raus und die Textur ist wunderbar leicht und fluffig.

 

IMG_0148

 

Einfach alle Zutaten zusammen werfen und pürieren. Je fleckiger und reifer die Banane ist, desto süßer wird die Creme. Super lecker dazu wären auch noch ein paar geröstete Nüsse oder Beeren. Oder wenn es reichhaltiger sein darf, könnt ihr die Haselnussmilch mit Kokosmilch ersetzen! 

Probiert einfach herum, was euch am besten schmeckt. Mit solchen Leckereien schafft man es auch ganz einfach, von zuckergeladenen Nachspeisen wegzukommen!

 

IMG_0165

IMG_0163

 

Veganes Schokoladen Bananen Avocado Mousse
Write a review
Print
Ingredients
  1. 1 reife Banane
  2. 1 reife Avocado
  3. 50 ml Haselnussmilch (oder Milchersatz eurer Wahl)
  4. 1/2 TL lösliches Espressopulver
  5. 1/2 TL Zimt
  6. 1 EL Kakaopulver
  7. 1 Prise Salz
  8. Kokosraspeln zur Dekoration
Instructions
  1. Alle Zutaten in einem Gefäß vermischen und mit dem Pürierstab so lange pürieren, bis eine moussige Textur entsteht. In 2 Schälchen füllen und mit Kokosraspeln garnieren.
Notes
  1. Ergibt 2 Portionen | Dauer: 5 Minuten
Cream's Beauty Blog http://creamsbeautyblog.de/

 

Ich freue mich unheimlich, wenn ihr beim #veganmonday mitmacht! Einfach #veganmonday unter eure Fotos auf Instagram setzen und mich mit neuen Rezeptideen versorgen 🙂 kthanksbye!

 

#Veganmonday! Um ein paar neue Gerichte auszuprobieren und mich selbst herauszufordern, werde ich die nächsten Montage vegan essen. Das ist eigentlich gar nicht sooo schwer! ▶️ Frühstück: wie jeden Tag mein selbstgemachtes Müsli mit Haselnussmilch und Banane ▶️ Lunch: eine Mischung aus der Kantine mit Reis, Zucchini, Salat, Bohnen, Erbsen, Gurken und Samen ▶️ Dinner: Kichererbsen – Spinat – Tomaten – Curry mit einer ordentlich Portion Knofi ▶️ Dessert: Schokoladen – Avocado – Mousse. GÖTTLICH!!! Was für ein geniales Dessert! Und wenn man es aus Versehen auf den Boden wirft, hat man ein trügerisch echtes Dünnpfiff Kunstwerk in der Küche! ❤️ Was gab es bei euch heute? Habt ihr Lust, nächste Woche mitzumachen?

A photo posted by Carina (@creamsbeautyblog) on

 

Ernährt ihr euch vegan? Was sind dabei eure größten Herausforderungen?

 

PS: Für vegane Food Blog Empfehlungen bin ich euch sehr dankbar!

You Might Also Like

23 Comments

  • Reply
    Psychopüppi
    21. Januar 2016 at 10:08

    Huhu,
    also ich muss dir direkt mal ein klein wenig widersprechen: Aufgeschmissen ist man heute auch unterwegs nicht mehr unbedingt, kann natürlich auch damit zusammen hängen, wo man wohnt und unterwegs ist aber ich finde immer etwas 😉 oder ich nehme halt mit. Da verzichte ich lieber mal auf was super leckeres und esse ein trockenes Brötchen, mir ist das wichtig.

    Aber ich finde deine Aktion trotzdem sehr gut, ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem weiteren Abnehmvorhaben. Vegan ist allerdings nicht per se gesünder, man nimmt damit auch per se nicht ab (aus eigener Erfahrung^^).
    Ich mache die Mousse etwas anders, evtl. magst du das ja auch mal probieren? Schmeckt göttlich 🙂
    1 Pack Seidentofu
    1-2 Tafeln Zartbitterschokolade
    paar Tropfen Rumaroma
    Pack Vanillezucker

    Alles in den Mixer, dann (wichtig!) mindestens 3 Stunden kalt stellen. Nomnomnom =)

    LG

    • Reply
      Carina
      21. Januar 2016 at 16:11

      Das ist ja super! Ich denke auch, dass es in den Städten vermutlich einfacher ist, weil die Auswahl an Speisen größer ist. Aber es kommt sicher auch auf die jeweilige Kantine an.
      Dass vegan nicht unbedingt gesünder und „schlanker“ ist, als nicht-vegane Ernährung war mir von Anfang an bewusst. Nur, weil man keine tierischen Lebensmittel isst, kann man sich trotzdem mit Kokosöl und Zucker die Hucke vollhauen 😉

      Ich wollte schon länger etwas mit Seidentofu machen, vielen Dank für dein Rezept!
      Wie bist du denn dazu gekommen, vegan zu Leben? Also was war ausschlaggebend, dass du gesagt hast „So, ab jetzt keine Tierprodukte mehr!“?

  • Reply
    Evy
    19. Januar 2016 at 13:13

    Aus dir wird eine gute Foodbloggerin 😛 Mein Problem mit veganen Süßigkeiten: Banane ist nich immer meins. Datteln auch nicht. Die meisten „Bioklebstoffe“ fallen somit weg 🙂

    • Reply
      Carina
      19. Januar 2016 at 15:34

      Haha 🙂 Naja, zumindest gebe ich mir Mühe!
      Ohne Bananen und Datteln wird es wirklich schwierig, du könntest noch aufgeweichte Chiasamen als Klebstoff benutzen!

  • Reply
    Saandra
    19. Januar 2016 at 10:35

    Wow, sieht mega lecker aus und geht ja total einfach! Wird definitiv ausprobiert! Vielen Dank dafür!

    • Reply
      Carina
      19. Januar 2016 at 13:14

      Lass mich unbedingt wissen, wie du es fandest!

  • Reply
    Sara Bow
    19. Januar 2016 at 8:47

    Okay WOW das hört sich sehr interessant an!! Gleich mal abgespeichert 😀

  • Reply
    missmoehrchen
    18. Januar 2016 at 19:22

    Oh da hätte ich ganz viele tolle Rezepte für dich, wenn du magst. Auch gern Buchmaterial

    • Reply
      Carina
      19. Januar 2016 at 13:14

      Immer her damit!

  • Reply
    berit
    18. Januar 2016 at 18:30

    Ah zuckerfrei, da sind wir bei meinem derzeitigen Projekt 😀 Deshalb eine kurze Frage – meinst du mit Kakao quasi Kaba oder Backkakao? Ansonsten klingt das sehr köstlich und wird bald nachgemacht 🙂

    • Reply
      Carina
      18. Januar 2016 at 19:04

      Backkakao! Ich mache derzeit auch zuckerfrei, ist eine weitere Herausforderung 😛

      • Reply
        berit
        20. Januar 2016 at 16:22

        Super! 🙂 Ich hab übrigens als kleinen Tipp auch grad ein „Rezept“ für zuckerfreie Marmelade gefunden. Einfach Früchte kurz aufkochen und chiasamen rein. Aufquellen lassen, et voila:

        The best ratio of fruit to chia seeds is two cups of fruit to two tablespoons of chia seeds. Start with this ratio, then if your fruit was very juicy or you’d like a thicker consistency, stir in more chia seeds one teaspoon at a time.

        Ich finde übrigens es hört sich am Anfang supereinfach an „nur“ Zucker weg zu lassen. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr merkt man wo überall zucker drin is. In meiner Salami stand Dextrose an dritter Stelle. Es sit wirklich nochmal eine komplette Ernährungsumstellung.

        • Reply
          Carina
          21. Januar 2016 at 9:17

          Danke für den Tipp! Eigentlich logisch, da Chia die Feuchtigkeit bindet. Werde ich mal ausprobieren!

          Bei mir war es witzigerweise genau anders herum! Ich habe mit der gesunden Ernährung und selbstständigem Kochen angefangen und irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich kaum noch Zucker zu mir nehme. Seitdem versuche ich auch noch die restlichen paar Gramm Zucker zu meiden und es fällt mir ziemlich leicht! Dazu wollte ich aber auch noch einen Post schreiben 🙂

  • Reply
    Daniela
    18. Januar 2016 at 17:28

    Sooo, Versuch Nummer 2!

    Veggie bin ich ja schon seit Jaaaahren, pseudo-vegan seit Bali, aber ohne mich so zu bezeichnen. Dazu bin ich nicht strikt genug. Mich interessiert diese Lebensweise aber schon lange. Sowohl aus Umwelt- und v.a. Tierschutzgründen, aber auch gesundheitlich (vertrage eh keine Milchprodukte mehr).

    Habe inzwischen viele liebste vegane Rezepte und versuche auch, das gar nicht so sehr in Kategorien zu sehen. Dann wird’s auch gleich weniger schwierig 🙂 Also, ultimative beste Rezepte: das hammer Bananenbrot, so saftig wie es nur geht und sogar ohne Zucker! Wirsing-Risotto, Hummusvariationen mit Rote Beete. Ich mach mir inzwischen auch schon mal Brotaufstriche selbst, z. B. aus Bohnen mit Spinat, Kräutern und Knoblauch. Oder Pastasaucen Kokosmilch/Cremebasis.

    Empfehlen kann ich da die Blogs Kraut-Kopf.de und veggi.es

  • Reply
    Lisa
    18. Januar 2016 at 17:14

    Ich finde dein Experiment auch sehr spannend. Ich selbst esse nicht vegan, versuche aber auch mehrere Tage die Woche mal kein Flesich zu essen (Ist immer schwierig meinen Freund davon zu überzeugen). Das Rezept habe ich jetzt schon ein paar Mal gesehen und mir auch geschworen das nach zu machen. Mein Kopf kann sich nur noch nicht ganz vorstellen, dass das auch schmeckt 😀 Aber lecker siehts aus!
    LIebe Grüße,
    Lisa

    • Reply
      Carina
      19. Januar 2016 at 14:11

      Konnte ich mir auch nicht vorstellen, aber man schmeckt die Avocado tatsächlich nicht raus!

  • Reply
    Blush & Sugar
    18. Januar 2016 at 17:06

    Das Rezept habe ich auch mal vor einiger Zeit auf irgendeiner Rezeptseite gefunden und war total begeistert, wie schnell das Mousse gemacht ist und vor alllem – wie lecker!
    Ich habe das Mousse mal unseren Gästen als Dessert vorgesetzt und alle waren begeistert ohne zu wissen, dass es sich hier um ein veganes Schoko Mousse handelt 🙂

    LG Manuela
    Blush & Sugar

    • Reply
      Carina
      19. Januar 2016 at 13:54

      Das ist ne gute Idee, werde ich auch mal machen, wenn meine Eltern zu Besuch sind!!

  • Reply
    Daniela
    18. Januar 2016 at 16:52

    Veggie ja schon seit Jaaaahren, pseudo-vegan nun seit Bali; aber ohne mich so zu betiteln. Dazu bin ich nicht strikt genug. Aber diese Ernährung interessiert mich schon lange, sowohl aus Umwelt- und Tierschutzsicht, als auch gesundheitlich (ich vertrage keine Milchprodukte mehr).

    Liebste Rezepte habe ich inzwischen viele: für ein Bananenbrot (ohne Zucker auch! GÖTTLICH, so saftig, das musst du mal probieren), ein Wirsing Risotto, Semmelknödel, Rote Beete Hummus. Ich lass mich gern bei Kraut-Kopf und veggi.es inspirieren 🙂 Die Rezepte sind auch meist gesund und figurfreundlich. 🙂 Inzwischen mach ich mir auch ab und an leckere Brotaufstriche selbst!

  • Reply
    Sarah
    18. Januar 2016 at 16:39

    Oh das klingt sehr lecker. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Danke für den Post! Ich ernähre mich zeitweise vegan. Allerdings verfalle ich immer gerne schnell in alte Muster zurück und so schleichen sich Schokolade, Saure Sahne & Co. dann doch wieder immer wieder ein. Generell bekomm ich leider auch Probleme, wenn ich zu viele Sojaprodukte zu mir nehme. Aber inzwischen gibt es ja doch einige Alternativen aus Hafer, Reis etc. Am schwierigsten sind für mich Süßigkeiten zu ersetzen (Schande über mein Haupt). Aber davon kann ich generell die Finger nicht lassen (was ich wohl besser sollte…sonst heißt mein Motto wohl bald eher ein Pummel wird fett ;-). Mein allerliebstes veganes „Gericht“ sind Gemüsestäbchen aus Karotten. Dazu raspelt man einfach 250g Karotten fein, dünstet diese mit Frühlingszwiebeln, etwas Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel an und vermengt die Masse dann mit ca. 50g Vollkornsemmelbröseln. Danach fügt man noch einen Löffel Erdnussmus hinzu, formt daraus die „Stäbchen“ (sehen bei mir dann doch eher aus wie plattgedrückte Kroketten) und stellt sie eine halbe Stunde kalt. Danach einfach anbraten. Schmecken prima zu Salat!

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Reply
      Carina
      18. Januar 2016 at 16:42

      Ohhhh das klingt aber lecker! Vielen Dank für das Rezept!

      Ich esse mittlerweile ganz von selbst keine zuckrigen Süßigkeiten mehr, aber mein Joghurt mit Apfel am Abend ist ein absolutes Muss!!

  • Reply
    Lena
    18. Januar 2016 at 16:38

    Das sieht ja echt gut aus, aber ich glaube durch die Banane wäre das nichts für mich. Die mag ich nur wenn sie gerade so reif sind und auch nicht warm oder so. Ich esse nicht vegan, finde dein Experiment aber sehr spannend! lg

    • Reply
      Carina
      18. Januar 2016 at 16:40

      Dann wird es schwierig, wenn du keine Banane magst. Aber dafür gibt es ja dann das normale Schoko Mousse 😀

    Leave a Reply