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Ein Pummel wird fit: Die 3 größten Fehler beim Abnehmen

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fehler beim abnehmen

 

Der Weg zum gesunden Ich ist ein steiniger, aber dankbarer. Zielgerichtet stapfe ich seit meinen Teenie-Jahren in jede Abnehmfalle, die es gibt und habe jede Trenddiät schon einmal mitgemacht (Kohlsuppe, Fasten, Weight Watchers, Low Carb, FDH… you name it). Ich bin zwar noch nicht an meinem Ein Pummel wird fit Ziel angekommen (und dieses Ziel ist kein Gewicht, sondern eine Lebenseinstellung), aber ich kann mittlerweile gut einschätzen, welches meine größten Fehler beim Abnehmen waren:

 


 

 

#1: Zu schnell zu viel wollen

Denkt mal dran, wie lange ihr gebraucht habt, um die Kilos anzufuttern. 3 Jahre zu viel ungesundes Essen in 3 Wochen abnehmen? Nope, so läuft der Hase nicht. Lasst euch einfach Zeit. Je langsamer ihr die Kilos abnehmt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr sie euch langfristig vom Hals (oder den Hüften) haltet! Es ist wichtig, nicht das komplette Leben von einem Tag auf den anderen umzustellen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und viele kleine Schritte führen eher zum Erfolg, als ein großer. Stellt euch nicht täglich auf die Waage. Die Gewichtsfluktutation von einem Tag auf den anderen hat kaum Aussagekraft und baut viel zu viel Druck auf. 

Ich habe gelernt, dass nur eine Kombination von Disziplin und ab und zu Lockerlassen für mich zielführend ist. Also verzeiht euch den ein oder anderen Ausrutscher und lasst euch davon nicht entmutigen! Auch besonders im Hinblick auf Kalorienzählapps. Versucht weitestgehend intuitiv zu essen! Wenn man zu verbissen an kleinen Zielen (z. B. heute keine Schokolade) hängen bleibt, verliert man schnell den Fokus auf das große Ziel (ein gesunder Lebensstil). 

 

#2: Der Verzicht

Früher habe ich jeden Tag Schokolade gegessen. Ich war richtig süchtig nach der zartschmelzenden, braunen Köstlichkeit. Als ich mal wieder versuchen wollte, abzunehmen, habe ich es mir zum Ziel gemacht, 4 Jahre auf Schokolade und alles Kakao-haltige zu verzichten. Jetzt ratet mal, woran ich JEDEN Tag denken musste und was ich unbedingt wollte? Richtig. (PS: Ich habe es durchgezogen. Aber nichts abgenommen.)

Seit meiner Ernährungsumstellung erlaube ich mir alles in Maßen. Siehe da – jetzt, wo auch Schokolade erlaubt wäre, esse ich sie so gut wie nie! Ich greife viel lieber zu einer großen Schüssel Joghurt mit Apfel oder einer Mango. Die sind nämlich aufgrund der schieren Menge schon befriedigender, als ein kleines Stück Schokolade (150 kcal: 200 g Apfel-Joghurt vs. 30 g Schokolade). Zudem habe ich mir die Lust auf Obst und Gemüse „antrainiert“. Die Umstellung von nährstoffarmen Lebensmitteln (Pizza, weiße Pasta, Zucker etc.) auf Gesunde war erst hart, aber nun greife ich automatisch zu Bergen an Obst und Gemüse. Ich vermisse ganz ehrlich nichts. 

Je mehr ihr euch verbietet, desto größer wird der Heißhunger. Sucht euch lieber gesunde Alternativen für eure Schmankerl!

 

#3: Das richtige Ziel vor Augen

Noch in meinem Auftaktpost von Ein Pummel wird fit habe ich schöne Klamotten und kein schlechtes Gewissen als meine Hauptmotivatoren für den Gewichtsverlust genannt. Dabei sollte nur eines im Vordergrund stehen: Die Gesundheit. 

Auf lange Sicht bringt es mir nichts, wenn ich in eine Hose Größe 38 passe. Wichtig ist, dass mein Körper gesund ist und ich in meiner Haut glücklich bin! Man hat nur einen einzigen Körper im Leben und auf den sollte man achten und ihn pflegen. Eine positive Lebenseinstellung tausche ich gerne gegen verbissenes Kalorienzählen und ein paar Kilo weniger ein.

Seit ich regelmäßig Sport mache habe ich kaum noch Rückenschmerzen.

Seit ich mich gesund ernähre bin ich fitter, wacher und aufmerksamer.

Seit ich mich wohl in meiner Haut fühle bin ich selbstbewusster, offener und positiver gegenüber anderen Menschen.

 

Und das ist doch so viel mehr wert, als eine gut sitzende Hose, oder?

 


 

 

Was erachtet ihr als die größten Fehler beim Abnehmen?

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41 Comments

  • Reply
    Annika
    21. März 2016 at 13:05

    Wieder ein super Post – ich liebe diese Reihe (und die Insta-Posts^^) und freue mich jedes Mal wenn du etwas geschrieben hast :).
    Ich hole mir immer wieder Inspirationen und neue Motivation bei dir, wenn der innere Schweinehund sich lieber auf die Couch legen und Chips essen will statt noch Sport zu machen :D.

    • Reply
      Carina
      21. März 2016 at 13:19

      Danke liebe Annika, freut mich unheimlich, wenn ich dich motivieren kann!

  • Reply
    Anna
    20. März 2016 at 21:25

    Ich kenne so viele, die genau diese Fehler machen.
    Neben der Gesundheit sollte beim Abnehmen die Umstellung der Ernährung im Vordergrund stehen. Ansonsten fällt man einfach irgendwann wieder in seine alten Muster und liegt jeden Abend gemütlich mit ner Tafel Schokolade auf dem Sofa. 😉

    Ich bin ja derzeit fleißig am Abnehmen und das schönste (neben den kleineren Kleidergrößen) ist einfach, dass man vieeel fitter wird! Dinge die früher unglaublich anstrengend waren, fallen mir jetzt viel leichter. Und das macht mich noch glücklicher als die bisherige Abnahme. 🙂

    Die größten Fehler, die ich bisher gesehen habe:
    – Am Anfang erstmal ordentlich hungern, damit man schnell Gewicht verliert. Am Abend dann aber wieder fressen.
    – Verzichten, verzichten und noch mehr verzichten. Am Ende dann alles in sich reinschaufeln.
    – Sich mit anderen messen zu wollen. Jeder Körper ist anders und der eine nimmt schneller, der andere eben langsamer ab.

    • Reply
      Carina
      21. März 2016 at 13:14

      Da nennst du einige ganz typische Fehler, die ich selbst auch alle (teilweise mehrmals) durchlaufen habe.
      Ich finde es auch so toll, wenn ich die Treppe zur Sbahn rauf gehe und nicht übermäßig stark atmen muss! Diese kleinen alltäglichen Erfolge machen so viel aus!

  • Reply
    Mareike
    20. März 2016 at 12:39

    Ganz toller Post! Wie Recht du mit allem hast, könnte ich glatt so unterschreiben. Ich ernähre mich seit einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen komplett Zuckerfrei, Weißmehlfrei, keine Milchprodukte usw. Klingt im ersten Moment radikal aber mir geht es genau wie dir, es ist reine trainingssache. Ich fühle mich überhaupt nicht als ob mir etwas fehlt, im Gegenteil ich greife automatisch mehr nach Obst und Gemüse und mit den richtigen Rezepten werden die auch noch richtig lecker. Schokolade habe ich auch geliebt und genau wie du habe ich gesunde Alternativen gefunden die ich mir immer erlaube, zum Beispiel meine selbst gemachten Veganer Brownies, aus Datteln, reinem Kakao und Pecannüssen, unglaublich lecker! Und es geht mir so gut damit das selbst mein Freund angefangen hat mit zu machen nach einigen Monaten :-D.

    • Reply
      Carina
      21. März 2016 at 10:10

      Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt mit deinem Freund. Zu zweit ist es doch viel einfacher! Ich esse seit meiner Umstellung auch viel bunter und vielfältiger und habe total Spaß am Kochen!

  • Reply
    Vicky
    20. März 2016 at 11:33

    Wirklich ein toller und inspirierender Post!
    Ich selber habe meine Ernährung im August letzten Jahres umgestellt, einfach weil ich schon seit ich klein war immer übergewichtig war und noch immer bin und ich es einfach satt hatte. Ich habe dann einfach mehr Gemüse, Obst und weniger Fertiggerichte gegessen. Im Jänner 16 bin ich dann komplett auf vegan umgestiegen und fühle mich dadurch auch sehr gut und fit. Bis jetzt habe ich schon 29kg abgenommen und bin noch lange nicht an meinem Ziel, aber am wichtigsten für mich ist im Moment nur, dass ich mich in meinem Körper endlich wieder wohlfühle!

    ganz liebe Grüße, Vicky

    • Reply
      Carina
      21. März 2016 at 9:40

      Klasse Vicky! Wie kommst du mit veganer Ernährung zurecht?

      • Reply
        Vicky
        22. März 2016 at 15:38

        Ich komme damit echt super klar! Ich habe das Gefühl, dass ich einfach mehr Energie habe und generell fühle ich mich damit super, wahrscheinlich auch weil ich mich high carb-low fat ernähre. Das einzige „Problem“, das ich manchmal mit der veganen Ernährung habe ist, dass ich nicht genug esse. Das ist aber nicht mehr so schlimm, weil ich mich schon langsam dran gewöhne mehr zu essen 🙂

        • Reply
          Carina
          23. März 2016 at 9:18

          Bleib da auf jeden Fall dran, zu wenig essen ist sehr, sehr tückisch. Ich esse zum Beispiel richtig viel – aber dafür eben Gemüse!

  • Reply
    Franzy
    19. März 2016 at 8:49

    Super Tipps! Seit nun Ende Januar versuche ich auch mein Gewicht zu reduzieren. Jedoch treibe ich kaum Sport (bin da ein großer Muffel) lieber gehe ich mit meinem Sohn spazieren. So ein knapp 2jähriger kann einen schon ganz schön auf trapp halten. 😀 Zudem hab ich mir eine Kalorienapp zugelegt in der ich so grob eintrage was ich esse. Und ich schau einfach das ich nicht über 1500kcal komme und das klappt super, auch Süsses ist da locker mit drin. Wobei ich mittlerweile einen Alpro mit Blaubeeren vorziehe, soooo lecker 🙂
    Nun sind schon über 4kg runter und ich fühle mich schon viel besser.
    Ich finde auch, das man sich viel Zeit nehmen soll und ja nicht zu viel auf einmal machen sollte.

    Sonnige Grüße
    Franzy

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 20:33

      Spazieren ist auch Bewegung! Hauptsache den Körper bewegen und Muskeln spüren! Ich habe aktuell etwas Husten und bin deshalb heute auch nur 1h spazieren gegangen. Das hat so gut getan! Mach unbedingt so weiter, dein Kleiner wird dich schon auf den Füßen halten 😀

  • Reply
    Larissa
    18. März 2016 at 14:53

    Ich verstehe es, wenn Leute sagen, dass sie nicht verzichten wollen und dass alles erlaubt ist, nur eben in Maßen, aber ich persönlich bin draufgekommen, dass es für mich nicht funktioniert. Verbiete ich mir bestimmte Lebensmittel einfach, fällt es mir leicht, gesünder zu essen, ich bin einfach ein Alles-oder-Nichts-Mensch 😀

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:39

      War ich auch lange und bin ich in bestimmten Bereichen auch noch. Aber wenn das für dich funktioniert – go with the flow! Jeder muss seinen eigenen Weg finden!

  • Reply
    Liz MiniMe
    18. März 2016 at 14:02

    Mit einer meiner größten Fehler: Zu wenig trinken!
    Ich weiß, es ist eigentlich so einfach: Aufstehen, erst mal ein Glas trinken. Essen, erst mal ein Glas trinken. UND VOR ALLEM: Hast du Hunger? Erst mal ein Glas trinken… meist ist es nämlich gar kein Hunger, sondern Durst. Ich habe mir mein Durstgefühl über viele Jahre einfach abtrainiert. Durst hab ich nicht mehr. Um so schwerer ist es jetzt, ihn sich wieder „anzutrainieren“. Dabei ist es das gleiche Prinzip wie bei den Gemüse…
    Irgendwie und irgendwann wird das mit dem Trinken sich bei mir wieder einspielen… ich achte einfach immer mehr drauf. Das wäre doch gelacht!
    Viele liebe Grüße,
    Liz MiniMe

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:41

      Trinken ist wahnsinnig wichtig. Ich trinke seit Jahren schon 3 Liter stilles Wasser täglich, deshalb ist das bei mir schon zur Routine geworden. Man kann sich den Durst super easy antrainieren, stell dir einfach einen großen Krug in Reichweite und trink!

  • Reply
    Fashion Kitchen
    18. März 2016 at 13:32

    Toller Post Carina! 🙂

  • Reply
    SaritLovesLife
    18. März 2016 at 12:33

    Sehr guter Post und die wichtigsten Punkte perfekt zusammengefasst!

    Was ich auch noch schlimm finde:

    „Na toll, jetzt hab ich doch ein Stück Torte gefressen, jetzt ist eh egal und ich schiebe die Tüte Chips, die Tafel Schokolade und co auch noch hinterher… Fange ich halt Montag nochmal von vorne an!“

    „Ich hab schlechte Laune, weil ich auf Arbeit so viel Stress hatte… da BRAUCHE ich jetzt Schokolade zum Trost!“

    Letzter Satz rührt leider oft daher, dass wir als Kind oft Süßes bekamen, wenn wir traurig waren und es deshalb mit Trost in Verbindung bringen. Ich muss meinen Mann leider auch immer wieder ermahnen, dass er unserer kleinen Tochter nicht immer eine Süßigkeit zum Trost anbieten soll, wenn sie gestürzt ist und weint! Das ist wie ein Reflex bei ihm. Sie tut sich weh, weint, er nimmt sie hoch und fragt sie direkt: „Möchtest du Gummibärchen?“ Argh!!!!

    Ich finde dich auf jeden Fall sehr inspirierend / motivierend! Toll! Weiter so! 🙂

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:43

      Finde ich super, dass du bei deiner Tochter auf sowas achtest! Genau da fangen nämlich die Ernährungsprobleme an. Essen sollte kein Trost sein, dann lieber in den Arm nehmen oder ein Buch vorlesen oder oder oder…

  • Reply
    Petra Kirschblüte
    18. März 2016 at 12:23

    Verfolge deine „Reise“ ja schon von Anfang und finde deine Posts immer sehr inspirierend. Habe jetzt auch 8kg abgenommen und kann deine Tipps bzw. Fehler so unterschreiben 🙂 Ich finde auch, dass oft Leute kaum noch essen und denken, dann nehmen sie ab – aber dabei ist das auch ein Riesenfehler.
    LG Petra

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 20:31

      Super Petra, 8kg ist eine Menge! Zu wenig Essen ist glaube ich der häufigste Fehler. Leider!

  • Reply
    Jana
    18. März 2016 at 11:49

    Ein toller, motivierender Post!
    Ich hab auch früh gemerkt, das Verbote nichts bringen, dann will man es umso mehr. Mir persönlich hat viel geholfen, erst einmal ein Pinterest-Board mit vielen gesunden Rezepten zu erstellen. Ich hatte so Lust das alles zu probieren und nachzukochen, dass ich gar nicht mehr an Pizza und Co gedacht habe.

    Lieben Gruß
    Jana

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:52

      Auf Pinterest stöbere ich in den letzten Wochen auch unheimlich gerne! Das sieht alles so lecker aus O_O

  • Reply
    Svenja
    18. März 2016 at 11:31

    Toller Post. Vielen Dank und liebe Grüße aus Norddeutschland. :o)

  • Reply
    Freyja-Iris
    18. März 2016 at 11:17

    Juhuuu, hat geklappt 🙂 Jetzt habe ich noch eine Frage, ich habe eine E-Mail bekommen, das ich Dir folge und das ich das bestätigen soll. Kostet das dann was?

    • Reply
      Carina
      18. März 2016 at 14:23

      Nein, das kostet nichts! Ist alles gratis hier 🙂

  • Reply
    Freyj-Iris
    18. März 2016 at 11:08

    Hallo liebe Carina,
    ich danke Dir für Deine tolle Seite! Ich bin schon bisschen älter als Du und nicht so der Blog-Leser, eher meine 15 jährige bezaubernde Tochter 🙂 Aber im Moment bin ich so verunsichert, weil ich mich durch Diäten und „alles ist böse“ fast veranderthalbfacht habe, das ich zu dem Thema einfach mal andere Sichtweisen als die aus meinem Umfeld (Clean-Eating, Paleo, Low-Carb und was die nicht alle machen und mich immer bekehren wollen) erfahren wollte und habe einfach mal „Abspecken Blog“ gegoogelt und bin so auch auf Dich gekommen. Du sprichst mir dermaßen aus der Seele. Sag mir „Brot ist böse“ und ich kann an nichts anderes mehr denken etc. Bei meinen Kinder klappt es doch auch, die sind 19 Junge, 15 Mädchen und 13 Junge. Die beiden Älteren würde ich schon fast als untergewichtig einstufen und der jüngste als normal mit einem winzigen Bäuchlein (aber der wächst noch und ich werde nen Teufel tun, ihn irgendwie auf den Gedanken D. zu bringen, dann würde die Spirale ja evtl. bei ihm auch losgehen und das Bäuchlein ist echt noch absolut im grünen Bereich). Wenn die satt sind, sind die satt, hören auf zu essen oder lehnen direkt dankend ab. Und wenn die Lust auf irgendwas haben, dann essen die das, selbst wenn das mal ein ganzer Becher Ben & Jerrys ist. Ende April treffe ich mich traditionsgemäß mit anderen „Mädels“ auf einer Beautyfarm an der Mosel, ich war jetzt echt in Panik, weil ich noch dicker bin als beim letzten mal und mir die Blöße nicht geben wollte. Okay, wieder eine Diät, jetzt, schnell! Aber weißt Du was Carina? Ich lasse das jetzt! Ich stehe jetzt hier, mit diesem Gewicht und ich möchte JETZT beginnen meine Denkweise umzustellen. Keine Scharm weil ich dick bin (zumal die Mädels alle echt in Ordnung sind und denen das eh egal ist, ob 10 kg mehr oder weniger bei mir sind, das ist mein inneres Scharmgefühl, weil ich die Dickste bin und wir laufen da den ganzen Tag im Bademantel rum, sogar ohne Hösschen, worüber wir immer Spaß machen, mit oder ohne Hösschen heute?) Ich bin abgeschweift 🙂 Was ich sagen wollte: Ich beginne JETZT, ich werde gleich einen Wochenplan aufstellen, sowohl für meine Ernährung, als auch was ich sportlich schaffen kann (gehe Vollzeit arbeiten, habe 3 Kinder, nen Mann, nen Haus, nen Garten, ja toll, irgendwelche Tips wann ich Zeit für mich abzwacken kann?). Eine Idee habe ich, ich werde heute Nachmittag mich um mein Fahrrad kümmern, zum Landtag sind es 5 km, wenn ich 2 mal die Woche mit dem Rad zur Arbeit fahre, fällt es vom Zeitrahmen her nicht viel auf und ich bin dann immerhin 2 mal 10 km Fahrrad gefahren. Das wäre ein Anfang, samstags oder sonntagsmorgens könnte ich mir auch Zeit für mich nehmen. Sonntag, wenn mein Mann vom Ärztekongress zurück ist, soll er mich in Unterwäsche fotografieren und in einem etwas zu engem Kleid (letzteres würde ich dann stolz zeigen, nicht das Nackideibild, das ist nur für mich/uns). Mein Ernährungsplan wird keine Vollumstellung, sondern so, wie von Dir beschrieben in den Proportionen verrutscht, mehr Gemüse, Soßen fettarmer zubereiten etc. Du sagst mehrfach, das Du kein Experte bist und nichts „verkaufen“ möchtest und dennoch ist Deine Ernährungsumstellung für mich die seit langem für Körper, Geist und Seele gesündeste Form, von der ich gelesen oder gehört habe. Ich hoffe meine Nachricht kommt an, es ist das erste mal, das ich versuche was auf einem Blog zu hinterlassen. Ich habe Deinen Link gespeichert und danke Dir sehr, das Du Deine Erfahrungen veröffentlichst.
    Liebe Grüße Iris
    PS: Sowohl pummelig, als auch jetzt schlank, muss ich Dir sagen, bist Du eine sehr hübsche junge Frau!

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 20:29

      Liebe Iris, vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Ich freue mich sehr, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast und freue mich auf den Austausch mit dir.

      Ich sehe es auch immer wieder (und so was es auch bei mir), dass viele ein Statement aufschnappen („Kohlenhydrate sind böse“), es überhaupt nicht hinterfragen und dann so abnehmen wollen.
      Als Punkt 4 bei diesem Post hätte ich noch „Fehlende Recherche“ aufzählen sollen. Man muss sich etwas mit Essen und Nährstoffen beschäftigen, um zu wissen, was einem gut tut und was nicht. Wenn man sich hierüber informiert hat und das nötige Hintergrundwissen hat, kann man auch viel besser entscheiden, was einem gut tut.

      Ich habe mich auch lange geschämt für meinen Körper und oft irgendwelche Dates mit meinem Freundeskreis abgesagt, weil ich Angst hatte, dass ich irgendwas Sportliches machen muss. Das hat mich mein ganzes Leben lang eingeschränkt und auch heute noch zucke ich zurück, wenn jemand auf den Berg gehen will. Dabei habe ich jetzt eine richtig gute Kondition! Der Kopf muss sich also auch erst auf die neue Lebensweise einstellen.

      Es ist super, dass du dir realistische und machbare Ziele setzt, klingt wirklich gut für mich! Bloß nichts überstürzen, sondern ganz beharrlich und langsam neue Gewohnheiten schaffen. Halt mich auf dem Laufenden!! Liebe Grüße!

    • Reply
      Berit
      21. März 2016 at 21:37

      Hallo liebe Iris, dein Kommentar ist echt goldig 🙂 vielleicht kannst du auch mit deinen Kindern zusammen Sport machen, zb inlinern oder Rad fahren oder mal wandern. Ansonsten hast du auch schon einen super Ansatz. Alles was du jetzt machst ist IMMER mehr als vorher. Ich hab am Anfang meiner „Sportkarriere“ mal den Spruch aufgeschnappt, no matter how much you run, you’re overlapping everyone on the couch. Also sinngemäß, egal wie weit du läufst, du überrundest immer noch jeden auf der Couch. Mich hat das immer motiviert wenn der Teufel auf der Schulter mich dafür schelten wollte, dass ich zb nur 15 min statt 30min joggen war weil irgendwie der Wurm drin war. So what, ich habe ja trotzdem was gemacht und mich aufgerafft, es kann halt nicht jede Trainingseinheit der Iron Man sein 😉

      • Reply
        Carina
        22. März 2016 at 9:31

        Ganz genau! Hauptsache man bewegt sich! Wie viel oder wie lange ist dabei erstmal völlig egal!

        • Reply
          Freyja-Iris
          22. März 2016 at 9:54

          Guten Morgen liebe Berit und liebe Carina, ganz lieben Dank für Euer positives Feedback. Ich bin auch tatsächlich gestern und heute mit dem Fahrrad unterwegs und ganz stolz (aber auch froh, dass mich bergauf so gut wie keiner sieht, sind gerade Osterferien in NRW und die Straßen schön leer). Ich kann es nicht beschreiben, aber dieser Block hat irgendwie eine Blockade in mir gelöst. Irgendwo habe ich hier gelesen, das ich mir immer die Frage stellen soll, kann ich ein Leben lang mich so verhalten/ernähren. Ich kann nicht dauerhaft auf Brot verzichten, aber ich kann statt zwei Brote morgens, ein Brot und ein Stück Gurke essen, oder Radiesschen. Nochmals hat mich auch Berit beruhigt, das es okay ist, dass ich langsam für mich anfange und es schön ist überhaupt was zu tun (habe Samstag bewusst etwas zu Fuß erledigt, was ich sonst mit dem Auto getan habe). Hier sind alle immer so krass. Gestern wurde mir noch die Frage gestellt, ob ich das Buch Weizenwampe mir mal endlich gekauft hätte. Ich sagte nein, der Blick sprach Bände, als ob ich grade dabei wäre mein Leben hinzuschmeißen. Und ich kauf das Buch erst Recht nicht, ich bin froh, grade mal wieder ein bisschen „normal“ in der Birne zu werden und mit angestoßen hat mich dieser Blog hier. Lieben Dank dafür und viele Grüße aus dem wunderschönen Düsseldorf 🙂 (ich weiß, n sch… Preuß 🙂

          • Carina
            23. März 2016 at 9:17

            Man kann sich schnell in all den Fitnessaccounts und Proteinshakes verirren und hineinsteigern. Gerade ein entspannter Umgang mit gesunder Ernährung und Sport ist doch der Knackpunkt. Je einfacher und natürlicher, desto besser. Da braucht man keine Eiweißshakes und das tollste Sportprogramm, sondern jeder muss seinen eigenen Weg finden. Lass dir bloß keinen Humbug von anderen einreden, von dem Buch habe ich noch nie was gehört. Lockere Bewegung im Alltag und viel Obst und Gemüse zu den normalen Mahlzeiten sind ein spitzen Anfang!

  • Reply
    Sarah
    18. März 2016 at 11:06

    Hallo Carina,
    ich selber „muss“ wegen meines Gewichts nicht abnehmen, aber ich lese deine Beiträge zum Thema „Ein Pummel wird fit“ sehr gerne. Weil sie so schön ehrlich, selbstreflektierend, ohne Zeigefinger, etc sind!
    Ich achte zwar auch auf meine Ernährung: nur ganz ganz selten Fertiggerichte, viel Gemüse (meist frisch), keine Cola (ist mir zu süß,..), etc. . Allerdings möchte ich versuchen mehr Sport zu machen und weniger Süß(es) zu essen (momentan wieder fast jeden Abend 1-2Stückchen Schokolade weil ich Appetit drauf habe;-)).
    LG

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:45

      Finde ich gut! Gesunde Ernährung und Bewegung soll in erster Linie die Lebensqualität erhöhen. Für manche heißt das Abnehmen, für andere ein besseres Körpergefühl, beweglicher sein, wacher sein etc.!

  • Reply
    Tanja
    17. März 2016 at 20:47

    Ich sehe den größten Fehler und auch eine große Gefahr darin, wenn Abnehmwillige der Überzeugung sind, daß sie am besten abnehmen, wenn sie nichts mehr essen und sie sich auch nicht vom Gegenteil überzeugen lassen.
    Jammern dann aber, daß sie keine Energie haben, Kopfschmerzen sie plagen und die Haut so schlecht wird.
    Das werde ich einfach nie verstehen…
    Bei mir ist es so, daß ich noch nie eine Diät, jedoch jetzt eine Ernährungsumstellung gemacht habe. Eigentlich war es ab Aschermittwoch als Fasten auf Zucker gedacht und nun ist daraus eine komplette Umstellung der Essgewohnheiten geworden. Abnehmen war dabei gar nicht geplant jedoch sehr willkommen, da ich einige Kilo zuviel mit mir trage. 5 kg sind nun weg und ich freu mich und mein Rücken auch.
    Ich habe nicht das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen. Der Schlüssel für mich war tatsächlich mich vom Zucker zu entwöhnen. Alles andere folgte automatisch. Ich bin allerdings nicht so breit gefächert was den Gemüsegenuss angeht. Da wünsche ich mir noch etwas mehr Abwechslung aber vielleicht kommt das ja noch.
    Ich empfehle allen die weniger wiegen wollen sich auf die gesundheitlichen Aspekte zu konzentrieren und nicht auf die Kleidergröße.
    So wie du das in Deinem Beitrag auch geschrieben hast.

    Sonnige Grüße, Tanja

    • Reply
      Carina
      19. März 2016 at 10:48

      Super Tanja! Toll, dass daraus eine Ernährungsumstellung geworden ist! An die Gemüse Vielfalt gewöhnt man sich schnell. Ich habe früher NIE Gemüse oder Salat gegessen. Aber nach ein paar Monaten der Ungewöhnung verlangt mein Körper nun regelrecht nach Brokkoli, Tomaten, Blumenkohl, Gurken, Zucchini, Champignons – you name it! Einfach eine Sache der Gewöhnung

  • Reply
    Yara
    17. März 2016 at 20:25

    Deine positive und sehr gesunde Einstellung zu Ernährung und Sport finde ich an dir besonders motivierend!

    Mal ein „ich will“ statt „ich will yxz nicht, dieses und jenes verbiete ich mir“.

    Ich fange gerade an das auch für mich umzusetzen und es klappt immer besser! Zum entspannen/abschalten denke ich mittlerweile eher mal an Sport statt an mein geliebtes Netflix xD Aber alles in Maßen und ohne Druck, Hauptsache weiter machen. *tschakka*

    Liebe Grüße
    Yara

    • Reply
      Carina
      18. März 2016 at 10:45

      TSCHAKKA!!! Genau so soll es sein, liebe Yara! Gutes Durchhalten wünsche ich dir 🙂

  • Reply
    berit
    17. März 2016 at 18:44

    Ich denke das hast du schon gut zusammengefasst, so dass ich tatsächlich nichts mehr ergänzen kann. Die Grundregeln sind ja eh jedem klar – regelmäßig Sport, viel Obst und Gemüse, der Rest kommt von allein.

    Der größte Fehler beim Abnehmen ist meiner Meinung nach zu hart gegen sich selbst zu sein à la „Jetzt hab ich verfressenes Superfetti wieder Schokolade gegessen, das wird doch nie was, wieso bin ich so unnützes disziplinloses Etwas?“ Stattdessen lieber überlegen, warum ich jetzt schon wieder XY gegessen habe, aus Gewohnheit, oder Frust, oder…? Bei mir ist es abends zB so, das ich aus purer Gewohnheit zum Riegel greife und regelrecht innehalten muss um zu überlegen „Moment, du hast jetzt keinen Hunger, noch nicht mal Appetit. Legs weg.“

    • Reply
      Carina
      18. März 2016 at 10:44

      Super Punkt!! Man muss eine positive Einstellung zu sich selbst haben und sich nicht bestrafen, wenn man mal „über die Strenge schlägt“. Die Frage „warum machst du das?“ ist sehr wichtig!

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