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Top 5 Tipps für Berufsanfänger 

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Seit nun schon 6 Jahren arbeite ich Vollzeit in einem großen Konzern und nebenbei für meinen Blog. In dieser Zeit habe ich wahnsinnig viel über den Berufsalltag im Büro und über den Kontakt mit Kunden gelernt (teilweise mit Zuckerbrot und Peitsche..). Es war ein gewisser Lernprozess, denn je nach Abteilung oder Team war die Dynamik untereinander ganz anders. Mit ein paar Tipps & Tricks kann aber jeder Berufsanfänger punkten:

 

Mahlzeit!

So einfach das auch klingen mag: Geht mit euren neuen Kollegen gemeinsam zum Mittagessen! Auch wenn ihr dort keine bahnbrechenden Lektionen für’s Leben lernt (und ehrlich gesagt muss der Kopf auch einfach mal abschalten), ihr baut eine Beziehung zu euren Kollegen auf und werdet viel schneller Teil des Teams!

 

Fragen über Fragen

Ein absolutes Basic: Stellt viele Fragen und zeigt Interesse. Mir ist lieber, ein neuer Kollege löchert mich mit Fragen und macht seine Aufgaben dann richtig, als einer, der nie frägt und dessen Fehler ich dann ausbaden muss. Manchmal kostet es Überwindung und nach der 20. Frage kommt man sich irgendwann blöd vor – aber lieber einmal zu viel abgesichert, als zu wenig!

 

Stay in Touch

Jede Bekanntschaft bietet neue Möglichkeiten. Im Beruf geht es nicht nur darum, möglichst viele Hände zu schütteln, sondern die Richtigen. Wenn ihr also einen Kontakt aufrecht erhalten möchtet, dann tut etwas dafür! Schreibt eurem neuen Kontakt eine Email und bedankt euch für das nette Treffen. Oder ruft an und macht einen konkreten Termin für eine Runde Kaffeetrinken aus! Ein „Wir sollten uns mal treffen“ klingt zwar nett, aber ohne ein fixes Datum wird daraus nichts!

 

Where are my manners!

Ein fester Händedruck, Blickkontakt, eine aufrechte Haltung – bewegt euch im Berufsalltag mit einer ordentlichen Portion Würde und Respekt. Es gibt so viele Fettnäpfchen im Büro, in die man treten kann und die einem jahrelang das Leben zur Hölle machen können. Mit gesenktem Kopf durch die Gänge schleichen und niemanden grüßen? Ein No-Go! Es wird über euch geredet werden, ob ihr es wollt oder nicht – ob das dann positiv oder negativ ist, liegt in eurer Hand!

 

Der Flurfunk

Womit wir nahtlos beim nächsten Thema sind: Lästereien. Lasst euch nicht von anderen in das schwarze Tratschloch ziehen. Einmal angefangen kommt man schwer wieder raus. Zumal es richtig gefährlich werden kann, wenn ihr zum Beispiel persönliche Umstände eines Kollegen ausplaudert, die vertraulich sind. Sowas kann zur Kündigung führen! Wenn ihr euren Frust rauslassen müsst, dann schimpft euch bei euren privaten Vertrauten aus, aber nicht in der Arbeit.

 


 

 

Was sind eure wertvollen Tipps für Berufsanfänger?

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31 Comments

  • Reply
    Doro
    23. März 2016 at 14:27

    Mensch bin ich froh, dass es beim mir im Berufsfeld eher immer locker zugeht und sich viele untereinander duzen. Aber – und das hab ich schnell gemerkt – die Branche ist klein. Wenn man dort bleiben möchte, sollte man selbst beim Arbeitgeberwechsel fair bleiben und alte Kontakte nicht vergessen. Hilft unheimlich! Und natürlich die ganze Meute auf den Messen persönlich kennenlernen…

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 15:04

      … und niemals verbrannte Erde hinterlassen. Man weiß nie, ob man sich nicht an anderer Stelle nochmal wieder trifft!

  • Reply
    Seray
    23. März 2016 at 13:29

    Unbedingt mitschreiben, um nicht doppelt zu fragen! Das wurde zwar schon genannt, aber ich wollte auch noch einmal erwähnen, dass es am Ende sehr hilfreich ist! Am Anfang meiner Ausbildung habe ich den Tipp nicht ernst genommen und hatte die Quittung dann, indem ich oft fragen musste und das wurde teilweise negativ aufgefasst. Also immer mitschreiben 🙂 Und Kommunikativ sein ist das A & O.

  • Reply
    Evy
    23. März 2016 at 11:50

    Kurz, knackig und … ich kann dem zustimmen. Mein Tipp: Erstmal „Ja!“ sagen – wenn einem Kollegen erklären, wie etwas gemacht wird, sollte man es erstmal genauso tun. Auch wenn man mit Shortkeys usw. alles viel, viel einfacher machen kann. Aber Kollegen werten es als respektlos, wenn man als Rookie ständig widerspricht. Und meistens haben sich ihre Arbeitsabläufe so gut eingespielt, dass ihre Variante anfangs besser ist. Optimieren kann man später immer.

    Und, wenn man frisch von der Schule kommt: Die Welt verändern kann man nicht. Strukturen im Büro sind oft fester verankert, als man sich das wünscht. Nur, weil man in der Berufsschule gelernt hat, dass man statt „mit freundlichen Grüßen“ nur mit „freundliche Grüße“ endet, wird man das nicht bei seinem Chef durchsetzen können.

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 15:03

      Man lernt so viel in der Berufsschule und wenn man dann im echten Job ist, ist eh alles anders. Ich persönlich habe kaum was von meinem Berufsschulwissen im Joballtag umsetzen können!

      • Reply
        Evy
        23. März 2016 at 15:42

        Naja… die Hälfte des Berufsschulwissens war interessante, auch wenn ich es nicht anwenden konnte, die zweite Hälfte war sinnlos, weil sie mit meinem Berufszweig nix zu tun hatte und die dritte Hälfte (das Wortspiel ist absicht) lernte ich durch interne Schulungen. Vermutlich sind die Lehrpläne in allen Bundesländern unterschiedlich, aber es ist blöd, wenn man als Bürokraft nicht richtig schriftlich/mündlich kommunizieren lernt, weil sich die Lehrer nicht zuständig fühlen.

  • Reply
    Maria
    23. März 2016 at 7:19

    sehr schöner post!! 🙂

  • Reply
    Blunia
    23. März 2016 at 6:11

    Viele Fragen stellen ist richtig, ABER zeigt, dass ihr organisiert seit und sammelt die Fragen und bittet um einen Termin an dem der Vorgesetzte wirklich Zeit hat. Bei wirklich wichtigen und eiligen Fragen könnt/müsst ihr natürlich sofort fragen.
    Auch wenn ihr den Mitarbeiter oder den Vorgesetzten aktiv fragt: „Ich bräuchte noch Informationen zu den Themen A und B, wenn kann ich am besten darauf ansprechen?“ kommt dies meist sehr gut an. Der Angesprochene kann sich dann überlegen, ob er dies Thema selbst erläutert oder jemand anderen nennt, der sich ggf. noch besser im Thema auskennt.

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 10:29

      Sehr guter Tipp!

  • Reply
    Beauty Butterflies
    22. März 2016 at 21:10

    Tolle Tipps! Das ganze Thema Networking und ein Spziales Netzwerk aufbauen ist so so wichtig!

  • Reply
    Elisabeth
    22. März 2016 at 20:13

    Die Tipps sind super! Zwar war ich Ende letzten Jahres nicht wirklich Berufsanfänger, habe aber meine Bachelorarbeit begonnen und musste plötzlich in einer ganz neuen Arbeitsgruppe mit Doktoranden etc. in ganz neuer Umgebung arbeiten, in der ich niemanden kannte. Besonders deinen Tipp mit dem Fragen finde ich super, denn so kommt man auch einfach gut ins Gespräch und bricht das Eis. Genau so wichtig ist das gemeinsame Essen, zum einen quatscht man dann auch wieder, zum anderen kommt man so auch viel schneller rein in die Gruppe und fühlt sich selbst wohler und sicherer. Das Gefühl, nach so vielen Jahren zum ersten mal wieder „Neuling“ zu sein, ist ganz seltsam und hat mich ganz schön eingeschüchtert, aber wenn man sich einen Ruck gibt und Kontakte knüpft, läuft der Rest eigentlich von allein. Und ja, ich finde gute Kontakte sind einfach das allerwichtigste, weil einem das eben oft auch die Arbeit erleichtert, man die richtigen Ansprechpartner hat oder zumindest jemanden kennt, der jemanden kennt… So macht die Arbeit dann auch einfach Spaß! Vielleicht gibt so ein Denken einem ja auch eher die Kraft, sich mal einen Ruck zu geben. Das wirkt Wunder 🙂

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 10:31

      Auf jeden Fall, der persönliche Kontakt zu Kollegen ist unheimlich wichtig und wird so oft unterschätzt! Was ich so von meinem Freund mitbekomme, geht es bei ihm im Labor unter Doktoranden und Studenten eh recht locker zu, weil auch alle ungefähr im selben Alter sind. Eine große Firma mit alteingesessenen Kollegen läuft dann nochmal anders 😉

  • Reply
    Sofia
    22. März 2016 at 19:54

    Don’t complain, don’t explain – den Kollegen bescheid geben, wenn es einem wirklich nicht gut geht (damit sich niemand wundert, warum man z.B. kaum bis gar nicht redet), aber bloß nicht jedes Wehwehchen oder Gedanken mit der halben Belegschaft teilen. Nervt nur und man gibt zu viel über sich preis.. das bietet Fläche für Gerüchte.

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 9:48

      Das wäre doch mal was. Krankheiten breit treten und genau erläutern gehört mittlerweile oftmals schon zum Smalltalk dazu!

      • Reply
        Anonymiss
        23. März 2016 at 12:35

        Whoah, TMI! Habe zwar eine leitende Position, aber ich möchte trotzdem nicht detailliert wissen, was meine mir unterstellten Kollegen haben, wenn sie mir Ihre AU vorlegen. Krank ist krank.

        • Reply
          Carina
          23. März 2016 at 15:03

          Sehe ich auch so!

  • Reply
    berit
    22. März 2016 at 19:45

    Zu Thema 2: Wenn ihr euch etwas Neues nicht merken könnt, weil ihr grade neu und aufgeregt seid oder der Themenkomplex umfassend ist: Schreibt.es.euch.auf. Klar ist es immer schöner wenn man ERSTMAL fragt, aber bitte nicht dreimal hintereinander Dinge, die der vor dir schon dreimal erklärt hat. Das nervt einfach nur.

    Meine Ergänzung wäre noch: Öfter mal den Blickwinkel wechseln. Nur weil mir etwas völlig logisch und klar erscheint, muss das der Rest der Welt nicht auch so sehen. Nur weil ich denke, dass Dinge nach einem Schema zu erfolgen haben, wird das auch so geschehen. Gerade wenn die eigene Firma international aufgestellt ist, lohnt es sich sich über kulturspezifische Eigenheiten zu informieren 🙂

    Und fürs Berufsleben allgemein: Kommunikation ist alles. Je höher ihr kommt, desto mehr werdet ihr lernen müssen auch schlechte Botschaften geschickt zu verpacken und eure Emotionen im Zaum zu halten. Es macht einen Unterschied ob ich sage „Willst du mich jetzt verarschen?“ oder „Ein gelungener Ansatz, es wäre jedoch hilfreich wenn du noch einmal die Punkte X und Y hinsichtlich AB überarbeitest“

    Das sind zumindest meine Erfahrungen.

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 10:42

      Jede Firma hat glaube ich eine eigene Sprache, die man erstmal lernen muss. Es hat eine Zeit gedauert, bis mir erstmal bewusst wurde, wie sehr auf jedes Wort, jede Begrüßung, jedes Schlusswort geachtet wird. Wobei ich dieses Überinterpretieren stellenweise auch hinderlich und einfach nervig finde. Die Zeit kann man auch anders investieren. Aber das hängt sicherlich immer stark von der Gruppendynamik in einer Abteilung ab!

      • Reply
        Sarah
        23. März 2016 at 15:27

        Oh ja, manchmal finde ich direkte Ansagen in meiner Arbeitsstelle besser als solche durch die Blume/indirekt/whatever Aussagen – kommt glaub ich viel daher weil man anscheinend sehr auf die Wortwahl schaut wie Carina schreibt. Kommt aber gewiss auf den jeweiligen Job/Arbeitgeber/etc. an.

        Das Networking ist bei mir selbst leider auch noch ein Schwachpunkt.

        • Reply
          Carina
          24. März 2016 at 9:07

          Wenn man eher introvertiert ist (so wie ich), ist Networking wirklich schwierig. Ich bewundere die Menschen und Kollegen, die locker flockig auf alle zugehen und sofort ins Gespräch kommen.

        • Reply
          berit
          24. März 2016 at 19:42

          Sarah, da geb ich dir vollkommen recht, aber wenn man mit z.B. Engländern arbeitet, kommt die typisch deutsche direkte Art schnell als unhöflich rüber. Genauso wie beim Telefonieren mit unseren US-amerikanischen Kollegen erstmal gefühlt eine halbe Stunde Smalltalk ist und man sich denkt „Maaaaaaaaan komm zum Punkt.“

  • Reply
    da_lindchen
    22. März 2016 at 18:12

    Gerade Networking (auch schon, um überhaupt einen Job zu bekommen!) wird beim S-Konzern ja sehr groß geschrieben- und ist tatsächlich so wichtig. Jeder 3. Job wird über persönliche Kontakte besetzt (einer aktuellen Studie zu Folge). Aber, genau der Punkt, den du mit genannt hast, nämlich das halten des Kontaktes, fällt mir persönlich noch recht schwer. Da habe ich echt noch Übungsbedarf. 🙂

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 10:38

      Bisher habe ich jeden Job nur über persönliche Kontakte bekommen! Auch bei Bloggerevents ist es wichtig, mit den anwesenden Damen und Herren zu plauschen und sich auszutauschen. Das geht viel lockerer von Angesicht zu Angesicht, als über Email!

  • Reply
    moni
    22. März 2016 at 17:49

    Mein absolutes No-Go:
    Gleich am Anfang alles besser wissen.
    Oh Gott wie ich das toll finde, wenn einer kommt der noch nicht einen Tag in diesem komplexen Thema gearbeitet hat und dir sofort sagt wie scheiße es hier gemacht wird. Weil auf der Uni…oder in dem Praktikum hier und da…
    Die sind bei mir unten durch. Es ist einfach sooo anstrengend jemand zu erklären warum er a Depp ist und dass wir uns schon was dabei denken warum genau das so und so gemacht werden muss dass es zum Erfolg führt.

    Mein Tip für Neulinge:
    Lernt die Strukturen kennen. Es gibt heimliche Chefs und Meinungsmacher, gerade in großen Unternehmen. Wenn ihr die unterschätzt und im schlimmsten Fall nicht respektiert, habt ihr gleich zu Anfang verkackt.

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 9:43

      Sehr guter Tipp! Strukturen und „Politik“ sind unheimlich wichtig, vor allem in konservativen, alten Unternehmen. Teilweise zu wichtig.
      Die lieben Besserwisser… die habe ich auch immer dick und fallen gleich von Anfang an negativ auf!

  • Reply
    Dani
    22. März 2016 at 16:49

    Schon 6 Jahre finde ich süß 🙂 Da komme ich mir mit meinem 18 Jahren Berufserfahrung wie eine Omi vor 😉
    Zum Punkt mit den Fragen: Es komtm auf die Fragen an. Wenn Du 10x das gleiche fragst ist das auch nicht gut 🙂

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 9:39

      Klar, man sollte nicht völlig verblödet sein. Das setze ich mal voraus 😀

  • Reply
    One Moment
    22. März 2016 at 16:23

    Danke für die Tipps – auch wenn man diese bei gesundem Menschenverstand alle sicher automatisch beherrscht.

    Meine Tipps: Niemals intim im Team – und privates und berufliches strikt trennen°!

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 9:05

      Klar, sollte man meinen! Aber mir kommen immer wieder junge Kolleginnen und Kollegen unter, die das noch nicht raus haben 😉

  • Reply
    Lena
    22. März 2016 at 16:22

    Viel fragen ist echt wichtig, finde ich auch. Ich sage neuen Kollegen daher immer direkt, dass sie ruhig immer fragen sollen, damit sie sich eben hoffentlich auch noch nicht bei der 20 Fragen doof vorkommen. 😉 So wissen sie, es ist ok und ich finde, es ist auch nicht schlimm, wenn man etwas doppelt fragt, denn am Anfang muss man sich oft viel Neues gleichzeitig merken. lg

    • Reply
      Carina
      23. März 2016 at 9:34

      … und vor allem auch die ganzen Namen!! 😀

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