Travel Diary: 2 Wochen mit dem Rucksack durch Sri Lanka

Sri Lanka Travel Diary
 
 
Ende September sah ich endlich meinen Freund wieder, der aktuell in Singapur lebt. Wir trafen uns in Sri Lanka, nicht, weil wir dort schon immer mal hin wollten, sondern weil die Insel ungefähr zwischen München und Singapur liegt. Meine Erwartungen waren also gering, mir war nur wichtig, endlich meinen Freund wieder zu sehen! Nie hätte ich gedacht, das mich dieses Land so verzaubern kann! 
 
 

 

Tag 1: Ankunft in Colombo

Nach 18 Stunden Flug bin ich endlich in Colombo angekommen. Nach langem Warten an der Immigration ging es mit dem Taxi zum Ocean Front Hotel. Die Fahrt vom Flughafen vom Hotel kostete 3.000 Rupien und dauerte etwa 45 Minuten. Eine andere Transportform würde ich euch nicht empfehlen, der Flughafen ist viel zu weit weg von Colombo, als dass sich ein Tuk Tuk lohnen würde. Nach einem glücklichen Wiedersehen sind wir zu Fuß durch Colombo gelaufen und haben die Stadt besichtigt.
Im Nachhinein hätten wir uns die Zeit in Colombo aber sparen können. Ich fand die Stadt nicht sehr schön, aber das war mir in dem Moment auch egal, Hauptsache, mein Freund war da!
 

Tipp: Unbedingt einen der Tempel besichtigen. Wir waren überwältigt von den ganzen Opfergaben und die Ruhe tut gut!

 
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Tag 2: Colombo & Fahrt nach Kandy

 

Am zweiten Tag ging es vormittags erstmal noch in die Stadt, da unser Zug nach Kandy erst nachmittags startete. Eines unserer besten Mittagessen war die Roti Platte im The Commons Restaurant. Hier solltet ihr unbedingt vorbeischauen, wenn ihr euch eine Pause von der Stadttour gönnen möchtet.
Nachmittags ging es dann zu unserer ersten Zugfahrt nach Kandy, der Kulturhauptstadt des Landes. Der Zug sah alt und klapprig aus, die Fahrt war aber ein Traum! Man sieht das wunderschöne Land hautnah, fährt an Berghängen entlang, während sich unter einem riesige, grüne Täler ausbreiten. Die Zugfahrten waren immer Highlights!
Die Ankunft am Bahnhof in Kandy war katastrophal. Mit unseren großen Rucksäcken schlängelten wir uns durch 100 Busse und 5000 Sri Lanker, die wild durcheinander wuselten. Ich hatte stellenweise wirklich Angst, von Bussen zerquetscht zu werden. An das sri lankische Straßen“system“ musste ich mich erst noch gewöhnen! Nachdem wir unser Homestay partout nicht gefunden haben, gaben wir auf und ließen uns von einem Tuk Tuk Fahrer zur Adresse fahren. Das Homestay (man übernachtet bei Einheimischen, wie Airbnb) lag auf einem Hang und überblickte die ganze Stadt Kandy – ein Traum!
 

Tipp: Sofort am Flughafen eine SIM Karte kaufen (4 GB für 4 Wochen ca. 10 USD) und Hotels und Homestays über die Booking.com oder Tripadvisor App buchen. Mobiles Internet ist Gold wert!

 
 
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Tag 3: Kandy

 
Beim Frühstück im Homestay trafen wir auf zwei deutsche Mädels, die auch 2 Wochen in Sri Lanka unterwegs waren. Überhaupt haben wir auf der Insel wahnsinnig viele Deutsche getroffen! Unser Gastgeber (beziehungsweise seine Frau, in Sri Lanka ist immer die „Mutti“ die Chefin in der Küche) bereitete uns ein leckeres Curry Frühstück zu, mit Früchten aus seinem eigenen Garten. Gestärkt und todesmutig wagten wir uns an unsere erste Busfahrt zum botanischen Garten heran. Busfahren ist in Sri Lanka ein Abenteuer in sich. Man steigt irgendwo ein, quetscht sich mit zig anderen Menschen in den uralten Bus, wird von extrem lauter Musik beschallt und muss sich selbst darum kümmern, irgendwie wieder raus zu kommen.
Am Vormittag stand der botanische Garten auf dem Programm. Hier kann man gut 3-4 Stunden verbringen und uns hat es sehr gut gefallen. Anschließend sind wir wieder einmal ohne Plan durch die Stadt gelaufen und haben uns einfach treiben lassen. Kandy ist viel schöner und grüner als Colombo, aber hier reicht auch ein Tag völlig aus. Nachmittags liefen wir noch einmal um den See, holten uns Take Away und haben dann auf der Terrasse unseres Homestays mit Blick über Kandy diniert. 
 

Tipp: Seid darauf vorbereitet, ständig um Geld angebettelt zu werden. Selbst im Botanischen Garten, für den wir Eintritt bezahlt haben, wurden wir von Mitarbeitern um Münzen angebettelt.

 
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Tag 4: Kandy & Sigiriya

 
Am 4. Tag verabschiedeten wir uns von unseren äußerst freundlichen und hilfreichen Gastgebern und suchten uns einen Bus, um nach Sigiriya zu fahren. Zum Glück erwischten wir einen klimatisierten Kleinbus! Der kostet zwar mehr (2,40 € pro Person, anstatt 0,60 €….), aber wenn ihr die Möglichkeit habt, einen klimatisierten Bus zu nehmen – TUT ES. Die Fahrt war super angenehm und langsam gewöhnte ich mich auch an den sri lankischen Verkehr. Von Kandy ging es nach Dambulla und von Dambulla aus mit dem Tuk Tuk in unser Resort (Flower Garden Eco Lounge) in der Nähe des Lion Rock.
Das Hotel war eines der schönsten unseres Urlaubs und nachmittags sind wir in den wunderbaren Pool gehüpft. Die Gegend um Sigiriya hat außer dem Lion Rock nicht viel zu bieten, hier lohnt sich auch eine organisierte Tagestour. Auf eigene Faust wäre es uns zu stressig gewesen, da die Fahrt gute 3-4 Stunden dauerte.
 
 

Tipp: Mit dem Tuk Tuk kommt ihr sehr einfach von A nach B. Für die Preise muss man erst ein Gefühl bekommen, die Fahrer zocken einen gerne ab. Für Mittelstrecken von 10-15 Minuten / 5-10 km haben wir ungefähr 400 LKR (2,50 €) bezahlt.

 
 
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Tag 5: Sigiriya & Kandy

 
Der Vorteil dabei, dass wir in Sigiriya übernachteten war, dass wir früh morgens zum Lion Rock starten konnten. Das würde ich euch sehr empfehlen, denn mittags wird es in der Wüstenregion einfach zu heiß! Der Eintritt zum Lion Rock ist richtig teuer (30 € pro Person), aber sein Geld absolut wert! Ich hatte mir den Aufstieg viel schlimmer vorgestellt, aber eine mäßige Fitness und Schwindelfreiheit sollte man schon haben. Der Ausblick vom Felsen war beeindruckend. Weit und breit nichts außer Grün und Hügel und zwischendrin kleine, weiße Buddha Statuen.
 
Die Fahrt zurück nach Kandy war die pure Hölle. 3 Stunden bei 37 Grad Außentemperatur mit doppelt so vielen Passagieren, wie in dem Bus Platz gehabt hätten. Trotzdem hatte ich mich mittlerweile so sehr an den permanenten, sri lankischen Körperkontakt gewöhnt, dass ich eingenickt bin. Zurück in Kandy haben wir uns noch eine Nacht im Sevana City Hotel gegönnt, um auszuspannen. Abends gab es wieder Take Away und zwei Folgen Narcos (mein Freund kannte die Serie noch nicht!!!)
 

Tipp: Ende September ist die ideale Reisezeit, wenn ihr entspannt durch Sri Lanka reisen möchtet. Oft hatten wir ganze Hotels für uns allein und es waren kaum Touristen unterwegs. Das Wetter war spitze, nicht zu heiß und nicht zu kalt und in 2 Wochen hatten wir nur zwei kurze Regenschauer.

 
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Tag 6: Kandy & Nuwara Eliya

 
Manche Zugtickets kann man bereits am Vortag kaufen, das Ticket nach Nuwara Eliya konnten wir aber erst eine Stunde vor Abfahrt erstehen. Da hatten wir Glück, sonst wären wir noch einen Tag in Kandy gehockt. 1. Klasse kostete das Ticket 6 €, aber mein Freund und ich waren beide der Meinung, dass die Klasse im Zug egal ist, solange man einen reservierten Platz hat.
Schon während der Zugfahrt nach Nuwara Eliya wurde uns bewusst, dass wir nun in eine andere Welt abtauchen. Von Palmen und Wüste ging es in die Berge – Wolken verhangene Berggipfel, Teeplantagen und 10 Grad kühler! Kaum steigt man aus dem Zug aus, ist man in Südengland angekommen. Die Gegend um Nuwara Eliya ist besonders geprägt von der britischen Kolonie. Viktorianische Häuser, schlechtes Wetter und Tee wohin man blickt. Im Ort selbst gibt es sogar eine Pferderennbahn und einen Golfplatz! Unser Hotel (The Glendower) lag sehr zentral neben dem wundervollen Grand Indian Restaurant, das ich euch sehr, sehr empfehlen kann! Hier waren wir sogar zweimal essen (eigentlich eine Sünde für einen Foodie wie mich!) und eine Tür weiter gibt es den besten Kaffee, den wir in Sri Lanka getrunken haben.
 

Tipp: Wenn ihr einen Trip in die Gebirge plant – nehmt WARME Kleidung mit! So paradox es auch scheint, ich wäre dankbar gewesen für einen mollig warmen Winterparka!

 
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Tag 7: Horton Plains & Ella

 
Der Wecker klingelte um 5 Uhr und ab ging die Post mit unserem Fahrer zum Horton Plains Nationalpark. Wir hatten die Fahrt am Vorabend über unser Hotel gebucht und sie dauerte etwa eine Stunde. Kaum angekommen wäre ich am liebsten rückwärts wieder ins Auto, denn es war ARSCHkalt und windig! Sobald wir uns aber einigermaßen aufgewärmt hatten, konnten wir die wundervolle, unberührte Natur aufnehmen. Die Wanderung zum World’s End (einer 1200 m hohen Schlucht) dauerte insgesamt 3 Stunden. Ich hatte schon etwas Bammel an der Schlucht, vor allem weil der Wind unermüdlich geblasen hat und es keinerlei Absperrungen gab.
Aber auch hier war der Ausblick unbezahlbar! Die Wanderung war easy und die Natur noch so ursprünglich, als wären wir im Steinzeitalter gelandet. Mittags ging es wieder zurück zum Hotel, wir packten unsere Rucksäcke und weiter ging es mit dem Zug nach Ella.
So langsam hatten wir das mit dem von A nach B kommen gut raus und mit Google Maps und einem Tuk Tuk Fahrer haben wir noch alles gefunden. Angekommen in unserem Homestay in Ella lud uns der Gastgeber (Captain Siri, ein Sri Lanker, der früher bei der britischen Arme Waffeningenieur war und nun 2 Farmen betreibt und täglich meditiert) mit einem anderen deutschen Paar zum Tee ein. Mein Freund und ich waren total fertig von dem langen Tag und wollten eigentlich nur unsere Ruhe, aber bei Homestays hat man eben den persönlichen Kontakt!
 

Tipp: Wenn ihr keine Tee-Enthusiasten seid, nehmt euch am besten Instant Kaffee mit. Fast alle Hotels hatten Wasserkocher im Zimmer!

 
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Tag 8: Ella

 
Captain Siri plante unseren gesamten 8. Tag durch. Er rief seine Spezel an und wir hatten einen Fahrer für den gesamten Tag. Nach einem ausgiebigem Frühstück mit Zutaten aus den Plantagen unseres Gastgebers ging es auf den Little Adam’s Peak, einem kleinen Berg in Ella. Der Ort Ella hat uns beiden am besten gefallen. Die hügelige Gegend ist perfekt für Wanderer und Bergsteiger, dabei aber tropisch grün und ländlich.
Von den Ravna Wasserfällen waren wir etwas enttäuscht, die könnt ihr euch sparen, außer ihr fahrt sowieso direkt daran vorbei. Nach einem ausgiebigem Lunch zurück im Homestay ging es weiter zur Nine Arches Bridge, wo wir sogar pünktlich zum 15.10 Uhr Zug waren! Leider war die Teefabrik geschlossen (es war Sonntag), aber abends waren wir froh, als wir einfach nur sandeln konnten.
 

Tipp: Wir sind problemlos ohne Steckdosenadapter durchgekommen. Entweder gab es in den Hotels und Homestays internationale Steckdosen oder wir haben uns von unseren Gastgebern einen Adapter ausgeliehen.

 
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Tag 9: Ella & Udawalawe Safari & Tangalle

 
Die Planung für Tag 9 hatte auch komplett unser Gastgeber übernommen. Da der bekannte Yala Nationalpark zu der Zeit wegen Dürre geschlossen war, hat Captain Siri uns nicht nur ein Taxi zum Udawalawe Nationalpark organisiert sondern auch eine ganze Safari! Der Safari Fahrer war der Sohn eines Unteroffizieres, der Captain Siri während seiner Militärzeit zugeordnet war. Hier hatten wir wirklich großes Glück und bekamen einen Spezialpreis! 
 
Die Safari war sehr beeindruckend. Wir waren zu zweit in dem Jeep und sind etwa 3 Stunden durch den Nationalpark getuckert. Wir haben außer Leoparden alles gesehen von kleinen Äffchen, Elefanten, Wasserbüffeln, Krokodilen über Schlangen und Vögel. Mittendrin gab der Akku meiner Kamera auf, aber die ganzen Eindrücke haben sich in mein Gehirn gebrannt!
 
Kaum war die Safari zu Ende, ging es weiter mit dem Bus zum Strand von Tangalle. An diesem Tag sind wir insgesamt 8 Stunden im Auto, Bus und Jeep gehockt, haben uns dadurch aber eine Nacht in Udawalawe gespart. Nach wuseligen Städten, sandiger Wüste und eiskalten Bergen startete nun der Strandurlaub!
  

Tipp: Wenn beim Essen kein Preis dabei steht, fragt immer vorher, wie viel es kostet und handelt! Als Touristen wurden wir oft über’s Ohr gehaut.

 
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Tag 10: Tangalle

 
Tangalle ist ein abgelegener Strandort. Das Meer ist stellenweise rau, aber man findet durchaus Buchten, bei denen man ins Wasser hüpfen kann. Da wir wieder einmal die einzigen Gäste in unserem Hotel (Sole Luna Resort) waren, wurden wir auf ein Deluxe Zimmer upgegradet. Hier konnte man es sehr gut aushalten! Nach einem kleinen Lebensmitteleinkauf-Spaziergang (wir hatten jeden Abend eine große, fette Papaya!) ging es mittags an den Strand zum Seafood Lunch.

Nachmittags stand Entspannen auf dem Programm, das uns dank Netflix sehr leicht fiel.

 

Tipp: Unbedingt Bargeld dabei haben. Wir konnten nur in den Hotels und 2-3 guten Restaurants mit Karte zahlen, ansonsten war Bargeld angesagt. Am besten hebt ihr gleich am Flughafen bei eurer Ankunft Geld ab und sagt eurer Bank vorher Bescheid, dass ihr im Urlaub sein werdet! Mir wurden beide Kreditkarten gesperrt wegen Verdacht auf Missbrauch…

 

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Tag 11: Tangalle & Unawatuna

 

Da mein Freund und ich keine großen Strand Sandler sind, hatten wir beschlossen, einen sri lankischen Kochkurs im Hotel zu machen! Ganze 5 Hotelangestellte wuselten um uns herum und wir bereiteten 4 verschiedene Curries zu. Das hat uns unglaublich Spaß gemacht und nach ein paar Minuten lockerte sich die Stimmung und wir kamen mit den Jungs ins Gespräch. Meistens wurde mein Freund zuerst angesprochen, aber ich habe mich als Frau nicht unwohl gefühlt. Ich hatte den Eindruck, dass die sri lankischen Männer eher aus Höflichkeit zuerst meinen Freund angesprochen haben, nicht aus Missachtung. 

 
Nach unserem selbstgekochten Lunch ging es stehend (!!!!!!!) im Bus weiter nach Unawatuna. Mir wurde bei keiner Bus-, Zug- oder Tuk Tuk – Fahrt schlecht, aber hier war ich kurz vor’m Aussteigen. Wer zwei Stunden im Stehen mit einem öffentlichen, sri lankischen Bus gefahren ist, wird sich NIE MEHR über die heimische Ubahn beschweren… Zu dem Zeitpunkt verlor ich auch die letzten Hemmungen und es war mir pupsegal, dass der junge Mann neben mir seinen Kopf zum Schlafen auf meiner Hüfte ablegte.
 
Angekommen in Unawatuna, dem #1 Touristen Ziel Sri Lankas, wurden wir aber mit dem schönsten Hotel des ganzen Urlaub belohnt. Für die letzten drei Nächte haben wir uns einen Aufenthalt in der Ridee Villa gegönnt.
 

Tipp: Englisch wird von den meisten Einwohnern gesprochen / verstanden. Mit viel Gestik sind wir aber überall durchgekommen und wichtige, für Touristen relevante Schilder waren stets auf Englisch.

 

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Tag 12: Unawatuna & Galle

 

Die Geschichte der Ridee Villa ging mir sehr nahe. Der Besitzer war Chef einer erfolgreichen, 80-köpfigen Schmuckmanufaktur. Dann kam der Tsunami und zerstörte alles, was er sich aufgebaut hatte. Er ließ sich von diesem Schicksal aber nicht unterkriegen und baute sein Wohnhaus in ein Hotel um. Heute merkt man äußerlich nichts mehr von der Katastrophe, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es in den Menschen aussieht.
 
Jedenfalls hatten wir ein riesiges Frühstück und danach ging es über den Unawatuna Strand zum Jungle Beach (nirgends habe ich so geschwitzt wie hier!) und zur Peace Pagoda. Wir kamen uns vor, wie im Paradies! Auch wenn Unawatuna deutlich touristischer ist, als das Landesinnere, entdeckt man immer wieder verwucherte, unberührte Flecken. Zum Mittagessen haben wir uns ein Tuk Tuk geschnappt und sind nach Galle (wird „Gohl“ ausgesprochen) gefahren. Der Hafen von Galle besteht aus einer niederländischen Burg und ist eine wundervolle, idyllische kleine Stadt!
 
Nachmittags ging es wieder zurück nach Unawatuna, denn wir hatten eine Deep Tissue Massage gebucht. Nach dem fleißigen Wandern und unbequemen (aber spannenden) Tuk Tuk Fahrten hatten wir uns das verdient!
 

Tipp: Wenn ihr an Straßen entlang geht, passt gut auf. Im sri lankischen Verkehr wird ständig überholt und zwei Busse nebeneinander füllen mehr als eine Straße aus!

 
 
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Tag 13: Unawatuna & Galle

 
Am vorletzten Tag unserer Reise haben wir uns endlich in’s Meer begeben. Die See war ziemlich rau und nach 20 Minuten Rumgehüpfe in den Wellen waren wir am Ende! Nachmittags stand eine Oldtimer Tour durch Galle auf dem Plan. Das war ein Erlebnis, mit offenem Verdeck durch den pittoresken Ort zu fahren. Als Touristen wurden wir sowieso immer angestarrt, aber in dem schönen Oldtimer fielen den Einwohnern fast die Augen aus dem Kopf ;)
 
An unserem letzten Abend gönnten wir uns einen leckeren Fisch und anschließend noch Mango Lassi am Meer. Das Ticken der Uhr haben wir gekonnt ignoriert!
 

Tipp: Das Essen war überraschend mild. Wenn ihr es gerne scharf mögt, bestellt die „Devilled“ Variante!

 
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Tag 14: Galle & Flughafen

 
Schon war er da, der letzte Tag in Sri Lanka. Sehr schwerfällig packten wir unsere Rucksäcke und gönnten uns ein letztes, leckeres Lunch mit Meerblick, das zugleich der beste Fisch war, den wir in Sri Lanka gegessen haben! Mittlerweile schon völlig routiniert fragten wir uns am Busbahnhof durch, wie wir denn nun zum Flughafen kommen. Ab Galle fährt ein klimatisierter Highway Bus Richtung Colombo. Dort muss man dann mit dem Tuk Tuk durch die Stadt fahren um dann nochmal mit einem öffentlichen Bus zum Flughafen zu kommen. Der Abschied fiel uns beiden sehr schwer, aber die gemeinsame Zeit in Sri Lanka war gigantisch!
 
 
 


 

Fazit: Sri Lanka ist perfekt, wenn man in 2-3 Wochen ein ganzes asiatisches Land bereisen möchte. Die Natur ist unglaublich vielfältig, von tropischen Stränden über Wüste bis eisige Berge ist alles dabei. Perfekt für einen Backpacker Urlaub. Wenn man das Land auf eigene Faust bereisen will, sollte man teilweise flexibel sein, was Hygiene und Körpernähe betrifft. Dafür wird man aber mit echten, unglaublichen Eindrücken belohnt!

 

 

Wart ihr schon mal in Sri Lanka?

Was hat euch am besten gefallen und was so gar nicht? 

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