Die alte Schachtel

 

SCHWUPPI und plötzlich bin ich 28 Jahre alt. In der „Blüte“ meines Lebens, wie mir so manche Tante und einige Frauenzeitschriften einreden wollen. Als ich noch halb so alt war, aka in der Blüte meiner Pickelzeit, dachte ich „Mensch, mit 28 bin ich dann voll erwachsen und k-l-u-k!“. Ich hätte vielleicht weniger Simpsons schauen sollen, aber nachdem ich das erst mit 14 durfte, musste ich einiges nachholen!

Bin ich denn nun „erwachsen“? Ich habe einen Job, bin von zu Hause ausgezogen, habe eine tolle Wohnung in München und sogar ein kleines Gewerbe (→ den Blog). Also rein auf dem Papier würde ich mal JA tippen. Aber im Kopf? OH HELL NO!

In meiner Bumsbirne kämpfen die schnöde Spießer-Carina und die hormongesteuerte, emotionale Teenie-Carina regelmäßig gegeneinander an. So gesehen war ich immer ein vernünftiges, braves Kind, dass sich immer gerne an Regeln gehalten hat und nie großartig geschimpft werden musste. Wie langweilig.

 

 

Es ist Zeit für ein wenig Rambazamba im grauen Alltag!

Für mein neues Lebensjahr wünsche ich mir mehr Erlebnisse und Erinnerungen und weniger Zeug, das mich nur belastet.

Ich möchte mich auf die Frage konzentrieren: Was macht mich im Leben glücklich? Womit will ich meine kostbare Zeit verbringen?

und: Kann das schon alles gewesen sein?

Ich will aus meinen geliebten Routinen ausbrechen. Ich will mich selbst herausfordern. Ich will meinen Schweinehund weiter bekämpfen!

 

 

Nicht nur, was Fitness und Ernährung angeht, sondern auch andere Aspekte von Lebensqualität. Das sind für mich zum Beispiel Wandertouren am Wochenende, einfach mal allein ins Kino oder ins Museum oder ein Besuch bei der Pediküre. Was auch immer mir gerade Spaß macht. Je häufiger ich den Alltagstrott unterbreche, desto leichter wird es mir fallen. Hoffentlich.

Diese sagenumwobene „Blüte des Lebens“ ist, wann immer ich will! Ich hoffe, ich bin mit 70 noch genau so fabulös deppert wie mit 14.

 

 

Also: Lebe, liebe, lache!

Mit diesem Motto kann man im Leben nicht viel falsch machen.

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