Halt Stop! So gewinnst du Zeit und Produktivität

 

Die ganze Workaholic-Social-Media-Welt trieft zurzeit nur so von Tipps für Produktivität und wie man das letzte Bisschen aus einem Prozess herausquetscht. Alles schön und gut, aber 99 % von uns sind keine CEOs von Forbes 500 Unternehmen und Eisbäder am Morgen (Tony Robbins lässt grüßen) lassen sich in kaum einem Alltag umsetzen. Manchmal muss man einfach „HALT STOP!“ sagen und sich selbst entlasten. Deshalb habe ich 4 Tipps für Produktivität für euch, die meine Arbeitsweise und mein Leben positiv beeinflusst haben.

 

Meine 4 konkreten Tipps für mehr Produktivität, die tatsächlich funktionieren:

 

tipps für produktivität

 

Servus Newsletter!

Ein Tipp, wie ihr nicht nur eure Inbox leert und Zeit gewinnt, sondern wie ihr euch auch noch einen Haufen Geld spart: Entabonniert sämtliche Newsletter von Onlineshops! Ein kleiner Klick auf den Unsubscribe Knopf (muss am Ende jeder Newsletter Mail erscheinen) bewirkt wahre Wunder. Klar möchte man nicht DEN neuen Produkthype verpassen – aber ganz ehrlich, solange ihr meine Blogger News jeden Sonntag durchscrollt, seid ihr nicht auf Onlineshop Newsletter angewiesen. Außerdem kommt man so gar nicht in Versuchung, sich aus Langeweile durch die geliebten Beauty und Fashion Shops zu klicken – das spart Bares!

Für mich war das Entabonnieren aller Newsletter eine große Erleichterung. Ich shoppe weniger und kann mich auf die wirklich wichtigen Mails in meinem Posteingang konzentrieren.

 

iPhone, du hast Sendepause

Ein weiterer Produktivitätstrick, der meinen Alltag revolutioniert hat: Ich bestimme, wann ich auf mein Handy schauen will, nicht mein iPhone. Deshalb habe ich sämtliche Push Benachrichtigungen und Vibrationen von What’s App, Facebook Messenger, SMS, Twitter und Instagram ausgeschaltet. Ich höre euch schon schreien:

Aber was, wenn es einen Notfall gibt?!

Seien wir doch mal ehrlich: Notfälle kommen (zum Glück) so gut wie NIE vor. Wenn es einen Notfall gibt, dann wird mich jemand anrufen.

Außerdem bin ich ein großer Fan des Nicht-Stören-Modus meines iPhones! Von 22 bis 8 Uhr erhalte ich keine Anrufbenachrichtigungen, außer von meinen Favoriten (meine Eltern). So bestimme ich, wenn ich kommunizieren möchte und lasse mir meinen Alltag nicht von meinem iPhone diktieren.

 

Focus, Baby!

Ich bin ein großer Fan von To Do Listen. Aber selbst eine tolle Liste mit Kästchen zum Abhaken (für maximale Befriedigung), kann ineffektiv sein, wenn zu viele Posten drauf sind. Deshalb habe ich mir einen mini kleinen Haftnotizblock gekauft, auf den ich maximal 4-5 To Dos aufschreiben kann. So muss ich mich automatisch auf die wichtigsten Aufgaben beschränken und schaffe es zu 99 %, alle Posten abzuhaken. Das ist ein viel befriedigenderes Gefühl, als noch 15 To Dos ausstehend zu haben, die nicht essentiell sind.

 

Das Unmögliche

Tim Ferriss hat die utopische Empfehlung gegeben, nur zweimal am Tag Emails zu checken. Ich höre euch schon wieder schreien, dass das doch gar nicht realistisch möglich ist! In meinem Vollzeit Job ist das auch wirklich nicht möglich, da ich teilweise in Echtzeit antworten muss. Aber für meine Blogger Inbox kann ich das sehr gut umsetzen. Früher habe ich alle 15 Minuten Emails gecheckt, beziehungsweise habe mich durch automatische Updates regelmäßig von ankommenden Mails unterbrechen lassen.

Mittlerweile schaue ich genau zweimal am Tag in meine Blogger Mails – um 10 Uhr und 21 Uhr. Zu diesen Zeiten bearbeite ich die Mails sofort und schiebe sie nicht auf. So verbringe ich anstatt 10 x 5 Minuten am Tag nur 2 x 10 Minuten in meiner Mailbox und habe alle Emails beantwortet.

 

tipps für produktivität

 

Was sind eure Tipps für mehr Produktivität, die ihr tatsächlich beherzigt?

 

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5 Comments

  • Die Tipps sind sehr sinnvoll. Da ich außer dem Blog Social Media nicht zu pflegen habe, habe ich wahrscheinlich schon mal eine 2-stellige Prozentzahl gespart ^^ ich muss nicht überall vertreten sein, das nervt mich alles nur. Ansonsten spart Vorbloggen auch jede Menge Zeit, wie ich finde. Ich mache das seit Jahresanfang und fühle mich seither stressfrei, was den Blog angeht. Meist mache ich am Wochenende die Fotos, die Texte kann man auch mal abends basteln, gerade bei Reviews usw.. Ansonsten, was das Handy anbelangt, so bin ich zwar theoretisch jederzeit erreichbar, was aber für mein ganz privates Umfeld gilt. Alles, was mit dem Blog oder online allgemein zu tun hat, bediene ich persönlich nur so, wie ich Lust und Zeit dazu habe. Ich habe mir früher viel zu viel Druck gemacht, wollte überall mithalten und daraus habe ich gelernt. Newsletter erhalte ich in der Tat sehr viele, aber bereits die Überschrift entscheidet, ob er sofort in den Müll geklickt wird oder einen Blick wert ist. Liebe Grüße

    • Solange der Blog nur ein Hobby ist, kann man das auch problemlos so machen, meiner Meinung nach. Meine Existenz hängt zum Glück nicht davon ab, ob ich eine PR Mail innerhalb von 10 Minuten beantworte ;)

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