Nagellack

Was wurde aus meiner Nagellacksammlung?

 

Meine große Freizeitbeschäftigung besteht aktuell darin, das Cream’s Beauty Blog Archiv auf Vordermann zu bringen. Früher hielt ich nicht so viel von Kategorien, Schlagwörtern und SEO und das rächt sich nun -.- Beim Aufpäppeln meiner 2000 Blogbeiträge fällt mir immer wieder auf, wie sehr ich Nagellacke geliebt habe. Alle zwei Tage wurde neu lackiert, gestampt und gepinselt.

 

Warum die extreme Konzentration auf diesen einen Teil meines Körpers?

 

Nagellacksammlung

 

Weil Fingernägel immer da sind. Sie sind mal kurz, mal lang, aber ich kann sie jederzeit lackieren. Egal, wie viel ich wog oder wie meine Haare an dem Tag lagen, meine Nägel ließen mich nie im Stich. Nagellack war für mich, was Schuhe für viele Frauen sind: eine sichere Angelegenheit. Da ich mich für meinen Körper schämte und auch nicht gerne mein Gesicht zeigte, schoss ich mich auf meine Fingernägel ein.

Ich bekam Komplimente für die hübschen Muster und ausgefallenen Designs. Wenigstens ein Teil meines Körpers, über den ich Kontrolle hatte.

 

 

Fast Forward – es sind 3 Jahre vergangen, in denen ich mich kaum um meine Nägel gekümmert habe. Meine Nagellacksammlung, die schätzungsweise 800 Nagellacke umfasst, verstaubt und die meisten davon sind bereits eingetrocknet. In den letzten Jahren habe ich meine Nägel fast komplett vernachlässigt. Ich nehme mir zwar immer wieder vor, sie zu lackieren, habe aber dann oft keine Lust auf den Gestank oder die Warterei.

Warum das aber nicht schlimm ist? Weil ich andere Leidenschaften gefunden habe. Mein Leben ist um einiges vielfältiger geworden seit meiner Lebensumstellung. Ich habe neue Hobbies, neue Interessen, neue Impulse im Alltag, die mich ausfüllen. In denen ich meine Persönlichkeit ausleben kann. Ich habe nun das Selbstbewusstsein, mich mit Kleidung und Make Up auszuleben und muss mich nicht mehr auf meine Fingernägel konzentrieren.

 

Nagellacksammlung

 

Das ist sehr viel psychische Analyse für eine kosmetische Kleinigkeit.

Aber so verändert man sich als Mensch nun mal eben und durchläuft bestimmte Phasen.

 

Nagellacksammlung

 

Was passiert nun mit meiner 800 Stück Nagellacksammlung?

Wären sie nicht so schön anzuschauen in meinen Nagellackregalen, hätte ich längst 98 % meiner Nagellacksammlung entsorgt. Aber solange die Nagellackregale an der Wand hängen und ich noch in der Wohnung lebe, lasse ich sie, wo sie sind. Sollte ich irgendwann einmal umziehen, wird kräftig aussortiert und meine 20 Nagellack Favoriten, die nicht eingetrocknet sind, dürfen mitkommen.

 

In der Zwischenzeit könnt ihr euch in der Kategorie Nagellack von all meinen fancy Nagellooks inspirieren lassen!


 

Welche Beauty Phasen habt ihr bisher durchlaufen?

Lackiert ihr euch regelmäßig die Nägel?

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43 Comments

  • Reply
    Jessica
    15. September 2017 at 19:16

    Wow, das erinnert mich an meine alte Lacksammlung, die auch in die dreistelligen Zahlen ging. Früher habe ich auch beinahe täglich frisch lackiert, dann habe ich mit Beginn des Studiums einen Nebenjob innerhalb Gastro angefangen, dort darf man aus hygienischen Gründen keine lackierten Nägel haben. Dafür das ich so selten lackieren, habe ich immer noch viel zu viele Lacke. Einiges wurde aber schon an Freundinnen verschenkt, trotzdem sehe ich mir schöne Designs immer noch gerne bei anderen an. 😀

    • Reply
      Carina
      17. September 2017 at 12:10

      Das definitiv, ich verfolge immer noch einige Nagellackblogger auf Instagram!

  • Reply
    Beauty Mango
    13. September 2017 at 13:29

    Ich hab ja auch so ne riesige Sammlung und früher habe ich mir meine Nägel auch alle 2 Tage lackiert. Mittlerweile bin ich echt froh, wenn mein Nagellack 1 – 2 Wochen hält. Ich bin da iwie echt faul geworden 😀

    • Reply
      Carina
      14. September 2017 at 12:23

      Plötzlich ist einem die Haltbarkeit dann doch wichtig 😀

  • Reply
    Laura Lackschaft
    13. September 2017 at 11:23

    Ich glaube sogar, dass ich damals über deine nageldesigns erst zu deinem Blog gefunden habe.
    Selbst bin ich fast alle 2 – 3 Tage mit meinen Nägeln beschäftigt. Deswegen bin ich ja auch Nagelblogger XD

    • Reply
      Carina
      14. September 2017 at 10:27

      Schöner Blog! 🙂

  • Reply
    Carmen
    12. September 2017 at 13:25

    Wow das ist ja mal ne riesige Nagellacksammlung. 🙂 Ich habe glaube ich so um die 50 Nagellacke, aber ich benutze ehrlich gesagt nur knapp die Hälfte davon, weil mir die anderen Farben nicht mehr auf meinen Nägeln gefallen. Ich werde demnächst wohl auch mal aussortieren. 😉
    Liebe Grüße,
    Carmen

    • Reply
      Carina
      13. September 2017 at 11:20

      Für mich wären 20-30 Stück glaube ich auch eine gute Wohlfühlzahl 😉

  • Reply
    Sarah
    11. September 2017 at 17:25

    Hallo Carina,

    ein toller Beitrag, den ich absolut nachvollziehen kann, da ich die Problematik selber kenne. 🙂

    Viele Grüße

    Sarah

  • Reply
    Kathrin
    10. September 2017 at 18:24

    Ich habe so um die 80 Farben, farblich sortiert im nagellackregal. Ich lackiere, wenn arbeitstechnisch möglich, zwei mal die Woche und zur Zeit durchgehend da mein Daumennagel blau war und nun halbtot und mit Teebeutel geklebt (insta hacks )

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 11:44

      In solchen Fällen ist Nagellack natürlich von Vorteil 😉

  • Reply
    Cupcakes and Berries
    10. September 2017 at 16:57

    Mir geht es ähnlich wie dir Carina. Meine meine erste große kosmetische Leidenschaft war Nagellack. Ich habe damals sogar darüber nachgedacht, meinen Blog auf Nagellack zu spezialisieren. Naja.. leider haben mir aber schlicht und ergreifend meine Nägel einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die sind einfach veranlagt sehr dünn und brüchig. Irgendwann habe ich daher trotz meiner umfassenden Sammlung aufgehört ständig Nagellack zu tragen und seither bin ich zugegeben immer Nagellackfauler geworden. Zuletzt habe ich nochmal groß aussortiert und nur die schönsten Exemplare behalten. So muss ich mich jetzt zumindest bei Lust und Laune nicht mehr durch den ganzen „Mist“ wühlen ;D Glg

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 12:41

      Lieber eine kleine, feine Sammlung als eine, die Dich erschlägt!

  • Reply
    Lila
    10. September 2017 at 16:31

    Mir blutet das Herz, wenn ich das lese. Es ist so schade, dass so viele Nagellacke wegschmeißen musstest. Hast du einige von ihnen weitergegeben oder verschenkt?
    Manche Vorlieben ändern sich halt. Ich benutze mittlerweile bestimmte Farben oder Produkte gar nicht mehr, aber zum Glück hält sich dei Menge an Dingen, die ich wegschmeißen muss, in Grenzen. Bislang warens nur 3 Nagellacke, 2 Lippenstifte und ein paar Lipgloss, die ich aber schon über ein Jahr offen hatte. Meine Nagellkacksammlung ist mit 100 Stück auch viel zu groß, aber ich trenne mich ur von Exemplaren, die mir wirklich nicht stehen. Im Jahr leere ich auch locker 2-3 Stück, daher hoffe ich einfach, dass sich das früher oder später mal auf ca. 30 Stück einpendelt.

    • Reply
      Carina
      12. September 2017 at 9:43

      Ich habe sie nicht entsorgt, sie stehen noch alle in meinen Regalen. Aber die meisten sind vermutlich eingetrocknet.

  • Reply
    Svenja
    10. September 2017 at 12:10

    Dieser Post hat mich wirklich berührt, und zwar insbesondere, wie ehrlich du überlegt hast, was die Gründe waren (Stichwort: „Egal wieviel ich wog, …“). Darin habe ich mich total wieder erkannt. Make-up, Taschen und Schuhe gehen irgendwie immer, auch wenn mein Körpergewicht schwankt, und die Klamottenmöglichkeiten mit höherem Gewicht eher schlechter werden. Bei mir war es nicht so sehr Nagellack, sondern vor allem Kosmetik. Zeitweilig hat meine Kosmetiksammlung jegliches Maß an Verbrauchbarem völlig überschritten. Ich finde es mutig, dass du die ganzen Flaschen stehen lässt, weil du dich dadurch mit einer bestimmten Phase in deinem Leben immer wieder konfrontierst. Gleichzeitig finde ich es toll, dass du es als solche, die zu ihrer Zeit ihre Berechtigung hatte, anerkennst. Ich habe ganz viel von meiner Sammlung verschenkt, verkauft und entsorgt. Ich konnte das nicht mehr ertragen. Ich kaufe jetzt bewusster und ausgesuchter, aber eins ist geblieben: ich habe immer noch mehr Spaß an Kosmetik, weil ich damit mein Gesicht aufhübschen kann, und es dabei egal ist, ob ich wieder ein paar Kilo zugenommen habe, und meine Klamotten spack sitzen oder nicht…
    Liebe Grüße :o)

    • Reply
      Carina
      12. September 2017 at 9:59

      Genau so ging es mir auch, ich bin froh zu lesen, das ich damit nicht alleine bin! Kosmetik war dabei genau das Gleiche, ich habe viel zu viel besessen, aber nicht genutzt. Weil ich eben auch etwas „Schönes“ haben wollte. Aber Hosen und Kleider haben eben nicht gepasst!

  • Reply
    Doro
    10. September 2017 at 11:17

    Das hast du wahrscheinlich sehr gut auf den Punkt getroffen! Aber generell hab ich auch das Gefühl, dass vor ein paar Jahren noch mehr Zeit mit Stampen und Glitzer und was weiß ich nicht verbracht wurde. Hatte ich ja auch alles und mach ich jetzt nicht mehr wirklich.

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 10:18

      Die Beauty Gemeinschaft durchläuft gemeinsame Trends habe ich das Gefühl 🙂 Aktuell sind wir in der Highlighter- und Augenbrauenphase!

  • Reply
    Jenny
    9. September 2017 at 14:57

    Ich lackiere sie noch aber ich bin auch noch mitten in der Lebensumstellung.
    Sehr schöner und ehrlicher Blogbeitrag

  • Reply
    Angi
    9. September 2017 at 11:08

    Ich hab auch viele Nagellacke. Nicht 800 wie du, aber 50 dürften es schon sein. Mittlerweile bin ich auch mehr zum Makeup gewandert und meine Nägel sind meistens leer. Trennen will ich mich aber auch nicht 🙂 Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mir erhoffe meine Nägel haben eines Tages wieder bessere Zeiten und brechen nicht ständig ab 🙂

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 10:16

      Mir hat der Microcell 2000 Unterlack sehr geholfen!

  • Reply
    Victoria
    9. September 2017 at 11:01

    Guten Morgen 🙂

    ja, ich lackiere regelmäßig die Nägel und liebe es… und auch alle meine Nagellacke. Obwohl ich auch viel aussortiert habe. Was ich aber gar nicht mache, sind Stamps.
    Seitdem ich den InstaDry von Sally Hansen kenne und besitze, geht es auch viel schneller und ist zeitfreundlicher.
    Und abends neben so einer Folge Netflix von einer Serie geht das ja auch ganz wunderbar.
    Und ich finde einfach, dass es ein tolles Accessoire ist. Grauer Kuschelpulli und ein weinroter Nagellack jetzt für ne Herbst zum Beispiel.

    Ganz liebe Grüße
    Victoria

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 10:00

      Ohhh eine tolle Idee, das sieht wunderschön aus! Den InstaDry liebe ich auch sehr!

  • Reply
    glitzchen
    9. September 2017 at 9:46

    Sehr schöner Post mit tiefgründigen Gedanken! Ich kann das total nachvollziehen. Bei mir ist es bzgl. Nagellacken so: ich hatte früher eine relativ kleine, aber sehr erlesene „Chanel-Lacksammlung“ mit ca. 20 Nagellacke und habe mir damit keine 10 Mal die Nägel lackiert -.-
    Ich mag Nagellack, aber nicht an mir. Ich fühle mich verkleidet, außerdem hält kein Nagellack bei mir länger als 6 Std. – egal von welcher Marke (ich hatte noch andere Lacke, aber die hab ich noch weniger benutzt – ehrlich wahr).
    Im Gegensatz zu Dir bin ich immer noch übergewichtig, aber ich lerne, meinen Körper trotzdem anzunehmen (fürs Lieben ist es noch zu früh). D.h., ich höre auf mich und bezogen auf Beautyzeug lasse ich mich nicht mehr von Anderen oder von Trends leiten, sondern nur und ausschließlich von mir. Das führt dazu, dass ich keine Nagellacke oder Concealer noch farbige Lidschatten besitze – ich hatte davon Tonnen und habe nichts davon je wirklich benutzt.
    Ich finde generell, dass wir lernen sollten, auf uns selbst zu hören und nicht auf Andere. Das hört sich leicht an, war aber – zumindest bei mir – ein jahrelanger Prozess. Ich kann mittlerweile mit 38 sehr gut auf mich hören – und tue das in Sachen Beauty mit größten Vergnügen. Auch wenn ich kaum noch „BEautyzeug“ habe, bin ich angekommen und fühle mich damit sauwohl! Und das ist dann ja auch die beste Voraussetzung, die überflüssigen Kilos irgendwann auch „loszulassen“…
    Schönes Wochenende Dir und allen Anderen

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:59

      Danke für deinen schönen Kommentar.
      Sehr wachsam und selbstreflektiert, das finde ich sehr gut. Ich verstehe genau, was du damit meinst! Ich musste auch erst lernen, auf mich selbst zu hören und mich nicht fremdsteuern zu lassen. Der Gewichtsverlust war nur ein Teil davon, das Wichtigste findet im Kopf statt!

  • Reply
    Franzy
    9. September 2017 at 7:45

    Ich hatte auch mal eine Phase in der ich mir alle 2 Tage die Nägel neu lackiert habe. Nun haben sich auch meine Hobbys geändert und meine Sammlung ist von gut 300 Lacken auf etwa 40 geschrumpft. Diese landen aber meistens auf meinen Füßen 🙂
    Auf den Händen trage ich meist nur einen rosefarbenen von Sally Hansen.

    Sonnige Grüße
    Franzy

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:57

      Das tolle an Fußnägeln ist, dass der Lack monatelang bleibt 😀

  • Reply
    Svenja Ausverkauft
    8. September 2017 at 22:56

    Hach, Mein NPA Herz leidet ein bisschen, ob der ganzen ungenutzen Schätze 😀 Aber deine Beweggründe kann ich gut nach vollziehen…
    Bei mir ging es von Schuhen zu Nagellack, dem ich jetzt seit einigen Jahren treu bin. Mit dem Rest von mir bin ich ganz zufrieden, daran liegt es nicht, Vielleicht möchte ich das graue Deutschland (vor allem bei dem Mistwetter!) auch einfach nut etwas bunter machen 🙂
    Liebe GRüße,
    Svenja

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:56

      Schuhe sind auch eine gute Nummer Sicher 😉

  • Reply
    Alicia
    8. September 2017 at 21:45

    Wow. Es geht mir ganz genauso. Ich habe das nur noch nie so analysiert. Von rund 50 Nagellacken habe ich noch so 8 behalten und selbst die benutze ich nicht mehr, weil ich die Zeit dafür nicht habe. Als ich Single war, hab ich die Nägel während des Filmeguckens lackiert.

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:49

      Auch ein schönes Ritual! 🙂

  • Reply
    Andrea
    8. September 2017 at 21:11

    Meine Güte, das ist ja wirklich eine wahnsinnig große Sammlung, ich bin nie auf mehr als 120-150 gekommen und das finde ich schon überirdisch. Da mir persönlich Inhaltsstoffe immer wieder werden, habe ich neulich auch sehr viel aussortiert und werde künftig nur noch 5free Lacke kaufen, in denen die weniger schädliche Inhaltsstoffe sind. Allgemein lackiere ich, unabhängig von Körpergewicht und Figur, sehr gerne meine Nägel, allerdings erst seit ca. 10 Jahren wieder. Davor waren sie bestimmt 20 Jahre nicht lackiert und davor nur in der ersten Zeit des Erwachsenseins. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

  • Reply
    Lisa
    8. September 2017 at 21:09

    Ich hatte früher aber auch sooo viele Nagellacke, habe als ich bei meinen Eltern ausgezogen bin radikal aussortiert und jetzt könnte man das eigentlich nochmal machen. Ich glaube ich könnte auf 10-15 kommen.

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:47

      Das ist doch eine gute Zahl!

  • Reply
    Hana Mond
    8. September 2017 at 20:38

    Ich lackiere mir seit ein paar Jahren gern die Nägel, gern auch mit Nailart … dafür trage ich nicht täglich Make-Up. Ich denke, mir gefällt daran gut, dass man länger als einen Tag etwas vom „Look“ hat, anders als bei einem Make-Up-Look! Wenn ich fürs Mittelalter-Hobby unlackierte Nägel trage, freue ich mich beim Nachhausekommen immer schon aufs Lackieren.
    Ich achte allerdings auch sehr darauf, nicht zu viele Lacke anzusammeln. Ich habe für eine Normalo-Frau schon sehr viele Lacke, möchte allerdings unbedingt unter 150 bleiben – und habe auch immer ein paar Lacke als Aufbrauch-Projekt griffbereit, um auch mal zu leeren und nicht nur anzusammeln. Ebenso trage ich in einer Liste ein, welche Lacke ich gerade lackiere, und sortiere jährlich aus, was gar nicht mehr meins ist.
    Während des Blogpost-Lesens trocknen übrigens grad meine Nägel in einem schönen herbstlichen Braun 😀

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:46

      Hihi sehr schön 🙂 Da hast Du Recht, von Nagellack hat man deutlich länger etwas, als vom Make Up!

  • Reply
    Dani
    8. September 2017 at 19:56

    Bei mir hatten die vielen Nagellacke zwischenzeitlich einfach damit zu tun, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr massiv an den Nägeln gekaut habe. Als ich dann endlich damit aufhörte, war es einfach so besonders sie lackieren zu können, dass ich das Gefühl hatte die letzten Jahre nachzuholen. Ich lackiere immer noch gern, aber mit deutlich kleinerer Auswahl.
    Kann mich also durchaus in Dich reinversetzen 🙂

    • Reply
      Carina
      11. September 2017 at 9:45

      Das kann ich mir auch gut vorstellen, dass du die Lackiererei nachholen wolltest!

  • Reply
    Moni
    8. September 2017 at 19:30

    Ach, meine liebe Carina, das kenne ich in grün sozusagen. Ich fing mit dem lackieren an, als ein radikal neuer Lebensabschnitt begann und es war, auch bewusst, ein Symbol für die „neue Moni „. Außerdem war es auch eine Hilfe, meine in dieser neuen Zeit nicht fließende Kreativität, mein Atelier war nicht mehr.

    Nun bin ich ein paar jahre weiter und meine Kreativität hat woeder andere Wege… ich kann wieder ein wenig künstlern und lebe hauptsächlich jetz mit meinen Kochgeräten meine kreativen anfälle aus… weil ich ohne Herd kochen muss… und das brutzeln mit meinem Waffeleisen und Co macht mir so viel Spaß, dass ich wohl gar keinen Herd mehr brauche…

    … da war doch was? Ach ja, der lack. Der steht bei mir jetzt auch größtenteils rum weil ich nicht mehr lackieren mag, und Ablackieren. Bunte nägel gern, aber ohne Wartezeit ich kann dich da völlig verstehen.

    Ich bin högscht beeindruckt von deiner Energie, mit der du dein leben geändert hast. Respekt! Ich denke schon, dass du gut erkannt hast, wie solche Kleinigkeiten Zeichen für Wandlungen sind.

    Liebe Grüße aus Berlin!

    • Reply
      Carina
      10. September 2017 at 22:13

      Vielen Dank liebe Moni! Die Liebe zum Kochen habe ich auch für mich entdeckt! Komme schon gar nicht mehr mit all den tollen Rezepten nach

  • Reply
    Petra L.
    8. September 2017 at 18:12

    Seit unglaublich langer Zeit style ich meine Nägel. War mir gar nicht so bewußt, bis ich kürzlich ein Foto von 1988 in Händen hielt. Ich, mit blonder Dauerwellmähne (VOKUHILA natürlich, voll trendy damals) und scharfem schwarzen Minikleid. Und was seh ich da? Ich trug schon damals French Manicure auf meinen Krallen. Angefangen hat diese Leidenschaft schon zu Zeiten von „Denver Clan“. Das fiel mir daraufhin wieder ein. Die Amerikanerinnen waren den deutschen Ladies doch ein wenig voraus früher. Eine zeitlang…denke Anfang der 90er… hab ich mit Metall-Klebestreifen und Strass-Steinchen gearbeitet. Was soll ich sagen: das ist jetzt grad auch wieder up to date. Pinterest & Co sind voll von Anregungen. Ich bleibe ein Nagellack-Junkie, auch wenn ich mit dir nicht mithalten kann. Ich miste regelmässig aus; aber unter 130 komme ich nie. 800 ist unfassbar!!! Sonntag übrigens geht es bei mir um meine Neuerwerbungen von gestern.

    • Reply
      Carina
      10. September 2017 at 11:51

      Wow, das ist ja eine lange Passion von dir! Wirklich bewundernswert, behalte dir die Freude auf jeden Fall bei!

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