HUMBLE BRUSH – 5 Tipps für weniger Plastikmüll im Alltag!

Anzeige – in Kooperation mit HumbleCo in UK. Mehr zu Transparenz auf Cream’s Beauty Blog

 

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein rücken immer mehr in das Zentrum unserer Gesellschaft. Coole Blogger sammeln im Urlaub Plastik auf Stränden auf und Thermobecher sind die neuen Starbucksbecher – und das ohne falsch geschriebenem Namen! Es geht mir nicht darum, päpstlicher als der Papst zu sein und mit starkem Körpergeruch im Schneidersitz auf meiner biologischen Hippie Farm zu sitzen. Es geht mir darum, kleine Dinge in meinem Alltag umzustellen, um die Natur nicht völlig mit den Füßen zu treten.

Eine solches kleines Ding ist zum Beispiel die Zahnbürste. Alle drei Monate sollen wir sie wechseln. Für einen allein sind 4 Plastikteile im Jahr nicht viel, aber 320 Millionen Zahnbürsten pro Jahr in Deutschland ist ein anderes Kaliber. Mit diesem Müllberg hat sich HumbleCo in UK beschäftigt und eine nachhaltige Bambuszahnbürste auf den Markt gebracht!

 

Humble Brush

 

Die „bescheidene“ Humble Brush Zahnbürste ist bunt und biologisch und hat einen Griff aus Bambus. Bambus ist ein extrem schnell nachwachsender Rohstoff, der ohne Dünger oder Pestizide auskommt. Ich bin mir sicher, dass Bambus als Rohstoff in Zukunft in vielen Lebensbereichen eine große Rolle spielen wird! Die Griffe -eben ohne Plastik – sind ergonomisch und rutschfest, damit euch beim Putzen nichts aus der Hand flutscht (ist mir bei meiner Zahnbürste leider schon peinlich oft passiert…).

 

Humble Brush

 

Die Borsten der Humble Brush sind aus Nylon. HALT STOP! werdet ihr euch denken – Wie passen Kunststoffborsten zum nachhaltigen Konzept von Humble Brush? Leider gibt es in der Natur keinen Rohstoff, der eine dreimonatige Lebensdauer der Zahnbürste garantieren kann. Deshalb wurde ein schneller abbaubares Nylon – Nylon 6 – entwickelt, das sich mit der Zeit abbaut und über den normalen Hausmüll entsorgt werden kann. Nicht perfekt, aber besser als herkömmliches Plastik!

 

Humble Brush

 

Humble Smile Stifung

Mit jeder verkauften Zahnbürste erhält ein Kind in ärmeren Ländern der Welt eine Zahnbürste oder alternative Zahnpflege! Die Humble Smile Stiftung bemüht sich weltweit um nachhaltige Projekte mit Fokus auf Zahnpflege und wird durch den Verkauf der Humble Brush finanziert.

Eine nachhaltigere Zahnbürste wird die Welt nicht retten, ist aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung! Jeder von uns kann ohne viel Mühe Kleinigkeiten im Alltag umstellen. Deshalb habe ich für euch noch 5 Tipps, wie ich meinen Alltag müllreduzierter gestalte!

 

Humble Brush

 

5 Tipps für weniger Plastikmüll im Alltag:

 

Shopper statt Plastiktüte

Seit Jahren lebt eine kleine Stofftasche in meiner Handtasche, mit der ich meine Einkäufe erledige. Diese wiederverwendbaren Einkaufstaschen findet ihr immer häufiger an Supermarktkassen! So spare ich mir die dünnen, und leicht reißenden Plastiktüten.

 

Kaffeebecher und Löffelchen

Wenn ich länger unterwegs bin und weiß, dass meine Kaffeesucht einschlagen wird, nehme ich mir einen wiederverwendbaren Thermobecher mit. Außerdem bunkere ich in meiner Handtasche ein kleines Besteckset mit Löffel, mit dem ich meinen Kaffee umrühren kann. So spare ich mir gleich drei Stück Müll: Papierbecher – Plastikdeckel – Holzstäbchen / Strohhalm!

 

Leitungswasser statt Plastikflaschen

Meine Affinität zum Leitungswasser ist vor allem meiner Faulheit geschuldet – ich habe keine Lust, alle zwei Tage 6 Literflaschen in den 7. Stock zu schleppen! Deshalb trinke ich ausschließlich Leitungswasser. Für mehr Geschmack im Wasser kocht eine Kanne Tee auf, süßt sie etwas und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank. Selbstgemachter Eistee!

 

„Ohne“-Läden

In Großstädten gibt es immer mehr „Ohne“ Läden – Supermärkte, mit losen Produkten, die man sich selbst abfüllen kann! Man nimmt Vorratsdosen von Zuhause mit und füllt sich seine Nudeln, Seife, Linsen und Gewürze ab. Dort findet ihr auch kuriose Dinge wie Zahnpastatabletten oder besonders widerstandsfähiges Klopapier!

 

Glas statt Plastik

Mein nächstes Projekt: Milchprodukte aus dem Glas, anstatt im Becher. Ich esse viel Joghurt, Quark und Käse, die natürlich alle in Plastikverpackung daher kommen. In Zukunft werde ich ein paar Euro mehr in Joghurt aus Gläsern investieren, da Glas beliebig oft eingeschmolzen werden kann!

 

Humble Brush

 

Humble Brush gibt es in der Größe Medium für Erwachsene und in 5 bunten Farben (biologisch muss nicht mausgrau heißen!) bei dm für 3,99 EUR.

 

Wie reduziert ihr Müll im Alltag?

11 Comments

  • Hallo Carina,
    ich finde es toll, dass Du dieses Thema in Deinem Blog behandelst. Die Humble Brush nutze ich auch und bin sehr zufrieden damit.
    Ich versuche in vielen bereichen, Plastik und Müll zu vermeiden. Auch wenn das viel propagierte „zero waste“ nicht möglich ist, kann man doch viel tun. „Low waste“ bzw. „low impact“ sind schon realistischer.
    Ich habe mir Stoffbeutel für Obst etc. besorgt, nutze nun zum Abschminken wiederverwendbare Baumwollpads, nehme feste seife statt Flüssighandseife, versuche auf Kosmetik mit Mikroplastik zu verzichten (Duschgels haben die oft auf der INCI-Liste), liebe meine Menstruationstasse und nehme nur noch Wattestäbchen aus Papier statt Plastik. Deo mache ich inzwischen selbst, das spart Geld und Müll. Für die Waschaschine will ich mir einen „guppy fried“-Waschbeutel zulegen, der die Mikrofasern, die beim waschen gelöst werden, auffängt). Beim Lebensmitteleinkauf bin ich leider noch zu plastik-lastig (Meine Kinder essen nur bestimmte Sorten Käse etc.), aber auch hier versuche ich, nach und nach Alternativen zu finden. Das Tolle daran: Es macht Spaß! Kleine Schritte genügen zum Start, und dann bekommt man einfach Lust auf mehr. Man darf einfach nicht zu dogmatisch an die Sache rangehen, denn man kann auch einen Vollzeit“job“ daraus machen.
    Ein weiterer Nebeneffekt ist für mich, dass plastikfreie Alternativen in 95% der Fälle auch noch besser aussehen.
    Ich würde mich freuen, wenn Du an dem Thema dran bleibst!

    Viele Grüße
    Anja

    • Danke für deinen Kommentar liebe Anja! Du hast absolut Recht – mir macht es auch Spaß, wenn ich neue Produkte finde, die mir ein Müllteil ersparen. Heute Morgen habe ich mich zum Beispiel über meinen Joghurt aus dem Glas statt Plastikbecher gefreut. Wahrscheinlich habe ich es mir nur eingebildet, aber er schmeckte mir sogar besser! :)

  • Hi Carina,

    Ich habe grade erst angefangen mit zero waste unter diesem namen. Davor habe ich auch schon viele Dinge aus Prinzip oder Bequemlichkeit getan (keine Plastiktüten, kein Flaschenwasser, keine Tampons+Binden, keine Kaffeekapseln, keine Teebeutel, kein to go etc). Bambuszahnbürste ist bisher noch nicht dabei, weil ich diese Holzstiele bei Stieleis immer nie leiden konnte. Ich hoffe da auf schnell abbaubares Bioplastik, welches noch erfunden werden muss :) Oder geschmacksfreie holzvarianten mit Plastikhaptik oder so. Vll. läuft mir sowas ja aber mal in real life über den weg und ich greif dann doch mal zu, gucken wir mal. die Lilane sieht jedenfalls gut aus.
    Für mich muss das alles in Etappen funktionieren, wenn man alles auf einmal will, dann wird man schnell mürrisch und enttäuscht ^^ Ich denke, ich bin schon deutlich weiter als viele andere Leute hier im Land, aber da geht definitiv noch viel mehr! Diesen Monat ist „kein Obst und Gemüse in Verpackung mehr“ dran. Gilt auch für Pappe. Muss halt nicht, ich hab Beutelchen zum zuzurren.

  • Wasser aus der Leitung ist praktisch die Traumvorstellung meines „Zero-Waste-Herzens“. Leider kann man dass bei den Kalkmengen in unserer Region vergessen. Eine zeitlang hab ich es mit einem dieser tollen Wasser-Filter-Kannen probiert, aber die sollen laut Testberichten wahre Bakterienschleuder sein. Jetzt gibts leider wieder Flaschenwasser.
    Über Glas statt Plastik streiten sich ja auch die Geister. Glas ist schwerer und produziert dadurch mehr CO2 beim Transport und ist auch deutlich kostenintensiver was die Herstellung angeht (und produziert dabei auch mehr CO2). Was da jetzt besser ist muss wohl jeder selber wissen (und ich bin da sicher kein Experte für), aber ich bin auch eher pro Glas (wobei, Quark und vegane Produkte gibts ehe wieder nur in Plastik und das Bio-Gemüse ist auch immer eingepackt).
    Insgesamt find ich es aber furchtbar, dass auch der „Zero-Waste“ Gedanke schnell in „Wenn du nicht auf jedes bisschen Plastik verichtest bist du ein furchtbarer Unmensch“ umgewandelt wird. Dabei sind gerade kleine Schritte die jeder einfach umsetzen kann so ein wichtiger Schritt und wenn man das mal aufsummiert (wie du es für die Zahnbürsten gezeigt hast) bringt es eben doch schon so viel.

    • So sehe ich das auch. Man darf nicht zum Anti-Plastik-Nazi werden und andere ständig belehren. Einfach mit gutem Beispiel vorangehen und tun, was man kann! Mit dem Glas vs. Plastikbecher bei Milchprodukten hadere ich auch noch. Aber dafür kann ich an anderen Stellen ein paar Stücke Plastik einsparen!

      • Wenn Joghurt aus dem Glas, würde ich zu Pfand-Mehrweggläsern greifen – sind sowieso die meisten, die es zumindest hier im Supermarkt gibt. Da dürfte Glas dann vorne liegen, umwelttechnisch, da nicht energiereich recycelt werden muss, sondern nur gereinigt …

  • In der Love Beauty Box war auch mal eine Bambuszahnbürste drin, die benutze ich jetzt für meine Zahnschiene. Ich kann nämlich den Holzgeschmack bzw. das Gefühl überhaupt nicht ab.
    Ansonsten bin ich ganz bei Leitungswasser und selbstgemachtem Eistee und Iced Espresso oder Cappuccino! Beutel schleppe ich eh immer mit mir rum, und falls ich doch mal eine Plastiktüte benutzen muss, verwende ich sie mindestens noch einmal daheim als Müllbeutel.

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