10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise

Die ersten zehn Tage meiner Weltreise sind geschafft! Glaubt mir, so hatte ich sie mir nicht vorgestellt. Der Start in mein großes Abenteuer ist mehr als holprig und es kann nur besser werden! Dafür habe ich in nur 10 Tagen einiges gelernt, das mich für die nächsten 10 Monate wappnet:

 

10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise

 

10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise:

 

  1. Mehr Budget für die Unterkunft: You get what you pay for. Nach der gruseligen Wohnung in Punta Cana habe ich gemerkt, wie wichtig mir eine saubere und gemütliche Unterkunft ist. Deshalb werde ich mein Budget für die nächsten AirBnBs aufstocken. Außerdem werde ich nicht mehr viel auf positive Bewertungen geben.
  2. Das Körpergefühl: Mein Körper kam so gar nicht mit der Reise zurecht. Eine Erkältung und massiver Jetlag bestimmten meine ersten Tage in der Karibik. So viel ich mir vorgenommen hatte (täglich Sport, Wanderungen, Ausflüge) – so wenig hat mein Körper zugelassen. Wenn mein Körper geschont werden will, zeigt er mir das ganz deutlich und ich muss darauf hören!
  3. Die Dominikanische Republik ist nicht der beste Ort, um Gorgonzola zu kaufen.
  4. Lebensmittelkonserven kann man auch mit einem Messer öffnen, wenn man keinen Dosenöffner dabei hat.
  5. Eine Schande als Beauty Blogger, aber: Sonnenschutz doppelt auf Fußrücken, Ohren und die Rückseite der Oberarme auftragen!
  6. Kreativität ist ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Nirgends habe ich so gute Ideen, wie beim Spazieren!
  7. Ein Anruf Zuhause lindert die schlechteste Stimmung!
  8. Die Sprachbarriere: Gute Spanisch Kenntnisse sind in der Karibik absolut nötig. Nicht mal im Hotel wird Englisch gesprochen. Das macht mir die Kommunikation mit meinem rostigen Spanisch hier sehr, sehr schwer.
  9. Alle sind relaxed, nur ich nicht: Von den Einheimischen kann ich mir noch viel Gemütlichkeit abschauen. Da wird mit der Vodka Flasche am Strand getanzt, stundenlang unter der Palme gechillt oder einfach lauthals gesunden!
  10. Wenn die Unterlippe auf die doppelte Größe anschwillt, kann das an der neuen Zahnpasta liegen! Colgate hat hierzulande eine andere Formulierung.

 

10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise

10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise

 

CARINAS WELTREISE: Die Finanzierung

10 Lektionen der ersten 10 Tage Weltreise

 

Welche Lektionen habt ihr auf Reisen gelernt?

20 Comments

  • Als ich 2011 in Punta Cana war (Iberostar), haben eigentlich alle Englisch gesprochen! Und wir konnten auch mit Amerikanischen Dollar bezahlen überall und Trinkgeld. Eine fette Erkältung hatte ich aber auch direkt am Anfang, ich nehme an, aufgrund der viel zu stark eingestellten Klimaanlage im Hotelzimmer und dem krassen Temperatur-Unterschied zu draußen.

  • Ohje, hoffe die Lippe hat es gut überstanden :(

    Meine Tipps: gerne mal super-überpünktlich zum Bahnhof/…starten, vor allem wenn man nicht weiß, wie der Verkehr in dem Land ist…
    nicht zu viele Essensexperimente auf einmal
    in der ersten Zeit von den mitgebrachten Sachen leben (wie aus Deutschland/Ö „importierte“ Zahnpasta…)

  • Ich bin auch auf bestimmte Zahnpasten allergisch, aber ich bin froh dass es „nur“ eingerissene Mundwinkel waren und keine dicke Lippen. Ohweh! Weißt du denn nun, welcher Inhaltsstoff es war?

  • Wir lernten auch schnell, dass es oft auch an der Unterkunft liegt, wie wohl wir uns amn einem Ort füllen. Lieber ein paar Taler mehr in die Hand nehmen. Lieber langsamer reisen, als hetzen. Wir benötigen immer Zeit uns an neue Umgebungen zu gewöhnen und dann auch nicht nur Highlights abklappern, sondern sich treiben lassen. Die schönsten Erinnerungen sind oft nicht die, die als must see gelten. Als letztes merkten wir bald, dass wir uns auch mal einen „Sonntag“ gönnen müssen. Sprich, auch mal einen Tag nix tun. So wie man es auch Zuhause macht. Wir sind nun seit 4,5 Monaten unterwegs und haben noch mindestens ein Jahr vor uns. Herrlich! Wir wünschen dir weiterhin wundervolle Erlebnisse und save travels.

    LG aus Kambodscha

    Elisa & Žarko

    • Ganz liebe Grüße nach Kambodscha!! Toll, dass ihr die Reise zusammen machen könnt.
      Ja, ich werde auch mehr Geld in die Hand nehmen für Unterkünfte. Aktuell brauche ich noch meine Privatunterkunft, aber in den USA möchte ich unbedingt mal ein Zimmer bei einem AirBnB Host buchen. Dann hat man gleich ein wenig Anschluss! Bereist ihr ausschließlich Asien oder wo wollt ihr noch hin?

  • Ach ich finds schön, dass du allem doch etwas positives abgewinnen konntest ! Ich hab mitgelitten in deinen Stories! Ich weiß noch zu gut wie ich mich damals in Kolumbien während meines Studienpraktikums gefühlt habe. Und das ist nun 10 Jahre her!!! Kakerlaken, erstmal nichts vom muttersprachlichen Spanisch verstehen, Jetlag, alles fremd, man kannte keinen, alles war anders auf das man sich gefreut hat, Regenzeit war auch – kurz: ich hatte die erste Woche das totale Heimweh und habe mich gleichzeitig so geärgert, die Zeit mit traurigen Gedanken zu verschwenden, da ich ein wahnsinnig kommunikativer, neugieriger und geselliger Mensch bin. Da hab ich mich dann auch zusammen gerissen und hatte fast die beste Zeit meines BA-Studiums da! Sonne und freundliche Begegnungen helfen sehr viel! Und sei es der singende Sitznachbar im überfüllten Stadtbus neben einem! Solche Begegnungen sind eh die besten!
    Toitoitoi, dass du dich eingewöhnen kannst in deine Weltreise und einen für dich passenden Groove findest <3

  • Ich weiß, dass Du beim Sprachkenntnis-Punkt nicht „die Karibik“ allgemein meinst, aber ich empfinde es als Pluspunkt, dass es auf den Inseln unterschiedliche Landessprachen gibt. Da wir Französisch sprechen, waren wir in der französischsprachigen Karibik – das war echt super. Auch durch viele französische Einflüsse (Supermärkte, Straßenschilder…) kommt man sich manchmal irgendwie gar nicht soo weit weg vor…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.