Carinas Weltreise: Neustart in New Orleans

Da bin ich nun, endlich angekommen in den USA. Neues Land, neues Glück!

Oder?

Nach einer laaangen Anreise von Santo Domingo über Miami (6 Stunden Layover) nach New Orleans stieg ich gestern erschöpft, aber in großer Vorfreude aus dem Flieger. Zum Glück hatte ich meinen Anschlussflieger von Miami nach New Orleans auf eine spätere Maschine umbuchen können. Die ursprünglichen 1.50 h hätten nämlich nicht ausgereicht!

Kaum berührten meine Füßchen den Boden Louisianas, loggte ich Suchti mich natürlich sofort ins Flughafen WIFI ein!

Was ploppt auf? Eine Nachricht von American Airlines.

 

 

Mein Rucksack war auf dem Weg nach San Juan, Puerto Rico.

 

Ich war weder überrascht, noch sauer. Bei all dem, was in den letzten 2 1/2 Wochen schief lief, ging ich zu 100 % davon aus, dass mein Gepäck verloren geht.

Deshalb hatte ich zum Glück alles Wichtige bereits in mein Handgepäck gepackt und mich zuvor schon ausgiebig informiert, was ich in dieser Situation zu tun habe. So war ich zumindest psychisch für die nächste Katastrophe gewappnet. Also nicht lange am Flughafen gewartet, einen Lyft Fahrer bestellt, ab in meine neue Unterkunft und sofort ins Bett.

Gestern wachte ich dank Jetlag (sind zu Santo Domingo nochmal 2h Verschiebung) vor den ersten Sonnenstrahlen auf. Ich lag niedergeschlagen im Bett und schwor mir: Jetzt wird alles gut. Das war die letzte Hürde und nun geht es bergauf. Kaum hatte ich meine Klamotten vom Vortag angezogen, schaute ich mich zum ersten Mal richtig in meinem AirBnB Apartment um.

WOW!

Ein absolut herrliches, altes, typisches Südstaatenhaus. Riesige Fenster, eine 3 Meter hohe Decke, eine voll ausgestattete Küche, Waschmaschine und Trockner und in bester zentraler, aber ruhiger Lage.

 

 

Obwohl ich nicht wusste, ob und wie ich meinen Rucksack wieder sehe, hatte ich ein riesiges Grinsen auf den Lippen. Was für ein geiles Gefühl, endlich hier sein zu dürfen. The American Way of Life. Endlich spürte ich dieses Kribbeln im Bauch, auf das ich vor dem Antritt meiner Reise gehofft hatte.

Also zog ich meine alten Klamotten an, schnappte mir meinen Rucksack und machte mich hungrig auf den Weg zu Walmart. Was man eben so macht, wenn man um 6.30 Uhr hellwach ist und kein Essen im Haus hat!

Das war mein Anblick, als ich auf die Straße trat:

 

 

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BÄM! Nun sind die ersten 24 Stunden in New Orleans rum und ich bin bereits vollends begeistert von dieser Stadt. Und das, obwohl ich mit Jazz, Mardi Gras und Voodoo rein gar nichts anfangen kann! Von den bunten Häusern zu den knarzigen Bäumen bis zur Gastfreundschaft der Südstaatler. New Orleans, ich habe das Gefühl, wir werden in den nächsten 7 Tagen dicke Freunde!

Allein schon, weil ich an einem Tag in der Hauptstadt Louisianas mehr Kontakt mit Menschen hatte, als in 2 1/2 Wochen Dominikanischer Republik. Hier sind die Menschen einfach offener. Im Supermarkt quatschte mich zum Beispiel ein älterer Herr zwischen Tomatensuppe und Cornflakes an, was mich denn zu dieser Uhrzeit in den Walmart treibt. Kurze unverbindliche Quatschereien. Fein!

 

(… wenn ich den ganzen Tag im Walmart Supermarkt verbringen darf, bin ich schon glücklich!)

 

 

Habt ihr euch schon einmal in einer fremden Stadt sofort wohl gefühlt?

 

PS: Während ihr diese Zeilen lest, sollte mein Gepäck in mein Apartment geliefert worden sein. Mehr dazu sobald ich aufwache in meiner Instastory!

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8 Comments

  • So gings mir mit meinen Lieblingsorten Manchester und Emsland.

    Ooops. Aber wo mein Herz nicht liegen bleibt, brauch ich nicht lang zu sein. Sorry, das Leben ist kurz genug ;-)

    Freu mich auf mehr Berichte aus den USA

  • Defenetiv London !

    Ich bin mit 16 hin bzw. wurde gezwungen von meinen Eltern – Schüleraustausch. Ich war damals so ängstlich und dachte ich sterbe vor Heimweh und nun war ich für 2 Monate in dieser Riesenstadt und bekam Privatunterricht bei einer alten Dame.
    Ich dachte jeden Tag ich sterbe und habe so viel geweint aber nach 2 Wochen war ich plötzlich empfänglich für die tolle Stadt, die total netten Menschen, die mir halfen zurecht zu finden, fremde Menschen, die 10 Straßen mit mir gingen nur damit ich pünktlich zu einem Termin kam. Es war egal wie schlecht mein Englisch war, Leute unterhielten sich einfach mit mir.

    Ich war jetzt schon hundert Mal in London, mei Englisch ist immernoch schlecht aber es ist jedes Mal wie eine 2. Heimat.

  • Liebe Carina,
    ich freue mich sehr über deinen guten Start in den USA! Als ich vorhin gesehen habe, dass dein Rucksack wieder da ist, habe ich mich aufrichtig für dich gefreut. Eine Sorge weniger!
    Ich hoffe, du hast noch tolle Tage in New Orleans und das beschriebene Kribbeln hält weiter an.
    Danke auch für die Einblicke auf Insta, ganz ehrlich, drr Wall Mart war echt beeindruckend. Ich wäre wohl völlig reizüberflutet
    Viel Spaß und alles Liebe weiterhin!

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