Carinas Weltreise: 5 kleine Momente mit großer Wirkung (mit ETERNA)

Anzeige – in Kooperation mit ETERNA
Mehr zu Transparenz auf Cream’s Beauty Blog

 

Wenn ich auf die letzten 10 Wochen zurückblicke, ploppen beeindruckende Bilder in meinem Kopf auf: zu Gast in Conan O’Briens Studio, Meeresrauschen bei der Lone Cypress, der Landeanflug nach Las Vegas. Alles Eindrücke, die ich bis an mein Lebensende nicht vergessen werde!

Meine Weltreise besteht aber auch aus vielen kleinen Momentaufnahmen. Oft sind es flüchtige Begegnungen oder unscheinbare Entscheidungen, die mir besonders im Gedächtnis bleiben. Sie sind zu klein, um sie euch auf Instagram zu zeigen – aber genau diese Momente machen meine Weltreise aus.

 

Das sind 5 kleine Momente mit großer Wirkung:

 

 

1 – Der Roadtrip mit einem Schweizer Arzt

Es war ein persönlicher Tiefpunkt. Nach 3 schlaflosen Nächten im Hostel in Ocean Beach machte ich mir um 6 Uhr morgens völlig fertig, einsam und traurig einen Tee und flüchtete in den überdachten Gemeinschaftsbereich. Dort stieß ich auf einen völlig verrotzten, schniefenden Mann mit schwarzen Haaren und Hornbrille.

Im ersten Moment wollte ich schon die Flucht ergreifen – aber wohin? Also setzte ich mich zu ihm und wir kamen ins Gespräch. 10 Minuten später stellte sich heraus, dass dieser junge Mann ein in der Schweiz arbeitender Internist ist und gerade Urlaub in Kalifornien macht. (Ihr wollt nichts von seinen spektakulären Arbeitsbedingungen in der Schweiz wissen – das frustriert nur!)

Weitere 10 Minuten später war mein Rucksack gepackt und ich stieg in sein Auto. Eigentlich sollte ich später an diesem Tag mit dem verpieselten Greyhound Bus nach Los Angeles fahren, aber meine neue Bekanntschaft lud mich ein, ihn zu begleiten! Er seie sowieso auf dem Weg nach Malibu und könne mich in LA rauslassen.

Das Schicksal schickte mir diesen netten Kerl genau in dem Moment, als ich wieder nach Flügen zurück in die Heimat suchte.

 

 

2 – Der Joghurt Spaziergang

Meine Zeit in der Dominikanischen Republik war eine große Herausforderung. Murhpy’s Law: Alles, was schief laufen konnte, lief schief!

Nach einem kalten und verregneten Tag hatte ich all meine Joghurt Reserven aufgegessen. Im ganzen Ort (einem winzigen Fischerdorf im Süden der DomRep) gab es keinen einzigen Laden mit Joghurt. Mein Joghurt am Abend war eines der wenigen Highlights, das ich in der DomRep hatte – so blöd es klingt.

Also machte ich mich zu Fuß auf in den entfernten Nachbarort, der einen größeren Supermarkt hatte. Der Weg dorthin stellte sich als das eigentliche Ziel heraus! Ich spazierte an unberührten Buchten und schattigen Waldwegen entlang und fühlte mich direkt besser. Dort entdeckte ich auch die friedliche Bucht, in der diese Fotos entstanden!

PS: Die Mission Joghurt war erfolgreich!

 

 

3 – Twerk the Street

New Orleans wird mir immer in bester Erinnerung bleiben. Am Superbowl Sunday war ich nach einer ausgiebigen Stadttour zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Ich hatte mitbekommen, dass das New Orleans Team im Halbfinale durch einen groben Schiedsrichterentscheid ausschied und es deshalb Boycott the Superbowl Parties gab.

Ich hatte damit gerechnet, dass die New Orleanser genervt und frustriert sein würden. Weit gefehlt!

Als ich mit einer Gruppe Fans die Straße überqueren wollte, hielt ein Cabrio mit lauter Musik neben uns.

 

Die Deutsche Reaktion? Genervtes Augenrollen, Vermeidung von Blickkontakt und zügiges Überqueren der Straße.

Die Reaktion der Saints Fans? Eine spontane Twerk Einlage auf dem Zebrastreifen!

 

 

4 – Edinburgh Engineer

Das Spannende an Walking Touren sind meistens nicht die Sehenswürdigkeiten, sondern die anderen Reisenden. Nach einigen Touren in verschiedenen Städten hatte sich meine Kontakt Hemmschwelle deutlich gesenkt.

Während der East Austin Graffiti Tour hing ich mich also an den einzigen anderen Einzelgänger, einem schottischen Ingenieur. Er war für einen Workshop in der Stadt und nutzte das Wochenende für eine Tour. Völlig untypisch für mich belaberte ich ihn während der Tour Pausen und genoss seinen wunderbaren schottischen Dialekt.

Er war lieb und zurückhaltend, was mich sehr entspannte. Nach über zwei Jahren Single Dasein ohne jeglichen (!) Männerkontakt ließ diese Begegnung meine Hoffnung steigen, dass es noch nette Kerle da draußen gibt.

 

 

5 – Kompliment in Hillcrest

Apropos nette Kerle: Ich stand in Hillcrest, San Diego an einer Ampel und wartete auf das weiße Männchen (1. bin ich die Einzige, die an Ampel stehen bleibt und 2. wird die Ampel hier weiß und nicht grün).

Schräg vor mir ein junger Mann mit kurzen pinken Shorts, Loafer ohne Socken und einem frisch gebügeltem Lacoste Poloshirt. Er drehte sich um, schaute mich intensiv an, sagte mit völlig ernster Miene: „I like your sunglasses!“ und verschwand.

Dieses bedingungslose, einfach gut gemeinte Kompliment verschönerte meinen ganzen Tag und ich schwor mir, diese positive Energie weiterzugeben.

(2 Tage später sprach ich der Kassierin in Whole Foods ein Kompliment über ihren dunkelroten Lippenstift aus!)

 

 

Auf den Fotos in der Joghurt Bucht trage ich die brandneue Printbluse der ETERNA Frühjahrskollektion! Die Premiumbluse liegt sehr leicht und luftig auf der Haut und besteht aus 70 % Viskose und 30 % Seide. Der Blätterprint und der glänzende Stoff passten perfekt zum Sonnenschein am Meer!

Wenn euch das tropische Muster gefällt, gibt es in diesem Stoff auch ein Seidenkleid mit Bindegürtel.

 

 

 

Mein perfekter Tag auf Weltreise

 

Unsere Aufgabe diese Woche:

Der Supermarkt Kassiererin ein ernstgemeintes Kompliment machen und / oder den Busfahrer grüßen!

Tags from the story
, ,

5 Comments

  • Ich habe immer dem Busfahrer einen guten Morgen gewünscht, bin deshalb auch immer vorne rein, obwohl mein Stammplatz hinten war. Und sonst auch, Lächeln was das Zeug hält. Ich habs so gut im Leben und das möchte ich einfach weitergeben!

  • Ich lese deine Posts zur Weltreise sehr gern. Schön, dass Du uns mitnimmst, und auch die nicht so schönen Seiten nicht außen vorlässt. Deine Instastories schaue ich aus diesem Grund ebenfalls sehr gern. Das mit den Komplimenten ist so eine Sache. Ich mache oft Komplimente, weil ich auch oft welche bekomme und mich dann sehr darüber freue. Aber hier in Deutschland ist es irgendwie nicht so üblich, fremden Leuten ein Kompliment zu ihrem Aussehen zu machen. Und ich habe auch schon seltsame Reaktionen erlebt. Grundsätzlich mache ich eher Frauen Komplimente, bei Männern denke ich zwar auch oft, oh, wow, ein toller, besonderer Look. Aber ich habe Angst, dass das als Flirten oder anbaggern ausgelegt wird, was es definitiv nicht ist. Auch bei Frauen habe ich schon bissige Antworten bekommen. So nach dem Motto, ich wäre ja nur neidisch. Im Kollegenkreis ist es dann schon leichter, Komplimente zu verteilen und zu erhalten. Aber je nach Situation bin ich offen, Komplimente zu geben und auch zu erhalten. Aus so einem „du hast aber einen tollen Lippenstift“ ist schon eine spontane nette Tasse Kaffee geworden.
    LG, Clauida

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.