USA Reiseroute: Empfehlungen, Unterkünfte und Flops

Ich bin mir sicher, ihr schaut jeden Tag meine Instagram Story und macht euch fleißig Notizen zu meiner Reise!

Sollte das aber NICHT der Fall sein (Schande über euch!), dann folgt hier eine Liste meiner Reiseroute durch die USA. Meine Empfehlungen, welche Städte ihr unbedingt sehen solltet und was ihr euch während eures Roadtrips sparen könnt!

 

USA Reiseroute

 

Über 2 Monate lang bin ich von New Orleans nach Los Angeles gereist. 6 Wochen davon hatte ich kein Auto und bin vor allem mit Greyhound Bussen, Flugzeug, Lyft und Uber voran gekommen. Das ist möglich, aber nicht unbedingt die bequemste Weise zu reisen.

 

Tipp: Wenn ihr in kurzer Zeit viel sehen wollt (also Urlaub macht), holt euch auf jeden Fall ein Auto und habt keine Angst vor’m Autofahren! (Meine 12 USA Roadtrip Tipps)

 

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USA Reiseroute: New Orleans

Zu NOLA habe ich euch bereits einige Posts geschrieben. Im Nachhinein war die Stadt in Louisiana mein unerwartetes Highlight in den USA! Ich ging ohne Erwartungen rein und war zum Schluss völlig begeistert. Das lag zum einen an meiner tollen Unterkunft (ich berichtete!), zum anderen an der besonderen Stadt. Die 7 Tage vergingen wie im Flug!

 

Der New Orleans Food Guide

5 Highlights in New Orleans

 

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USA Reiseroute: Houston – NOPE!

7 lange Stunden fuhr ich anschließend mit dem verpinkelten Greyhound nach Houston. Nach New Orleans war die Stadt ein Kontrastprogramm. In Houston gibt es wirklich NICHTS. Gar nichts. Downtown war wie eine Geisterstadt. Einzig die NASA Tour hätte mich interessiert, wurde dann aber 10 Minuten vor dem Start abgesagt. Eine der zwei enttäuschendsten Städte der USA für mich.

 

USA Reiseroute: Austin

Ganz Silicon Valley drängt nach Austin, was die Stadt richtig aufblühen lässt. Junge Leute, Food Trucks und Graffiti prägen die Stadt. Die Gastgeber meines AirBnB waren unglaublich nett und die beiden uralten Hunde mit Windeln werden mir ewig in Erinnerung bleiben.

Im jungen Austin werden einige kostenlose Walking Touren angeboten, die ihr unbedingt machen solltet! Für mich war Austin die Perle Texas‘.

 

USA Reiseroute: Dallas

In Dallas habe ich einfach gelebt. Auch hier ohne Auto habe ich die Tage ohne viel Sightseeing verbracht. Ich war bei Soulcycle, habe köstliches mexikanisches Essen probiert, habe Green Book im Kino gesehen und die Seele baumeln lassen. Klingt unspektakulär, aber wenn ich mich zurück erinnere hat mir Dallas richtig gut getan!

Von Dallas aus flog ich dann günstig (100 €) nach…

 

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USA Reiseroute: Las Vegas

Wie alle so schön sagen: Muss man mal gesehen haben! Las Vegas besteht hauptsächlich aus dem Strip, der mit riesigen Hotels und Casinos garniert ist. Wenn ihr wie ich weder Glücksspiele noch Alkohol mögt, empfehle ich euch 2-3 Nächte im alten Downtown Las Vegas. Dort übernachtete ich im Downtown Grand Hotel (sauber, einfach, modern) und im El Cortez Hotel (verraucht, günstig, mit Charakter).

Las Vegas empfand ich wie einen Vergnügungspark für Erwachsene. Alles künstlich, riesig und immer over the top.

 

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USA Reiseroute: San Diego

Mein Geheimtipp für Kalifornien! In San Diego verbrachte ich meinen 30. Geburtstag und gönnte mir ein schickes, zentrales AirBnB. San Diego kann man wunderbar zu Fuß erleben. Die Stadt ist lebhaft und dort findet ihr die besten mexikanischen Restaurants! Ein Spaziergang an der Hafenpromenade ist ein Muss, wie auch ein Besuch im Balboa Park. In San Diego könnte ich auch gut leben!

Es ist viel entspannter als in den anderen Großstädten Kaliforniens, nicht so teuer und lebenswerter durch viele Wochenmärkte, grüne Parks und eine bunte Community.

Ocean Beach hat mich sehr enttäuscht. Abgesehen vom Hostel Horror fand ich den Standort sehr heruntergekommen und schmuddelig. Vielleicht mal einen Tagestrip, aber länger lohnt sich nicht.

 

USA Reiseroute: Los Angeles (Downtown)

Glaubt mir: holt euch ein Auto. LA ist riesig und auf Autofahrer ausgelegt. Überlegt euch vorher, welche Sehenswürdigkeiten ihr unbedingt machen möchtet und sucht euch dazu passend eure Unterkunft aus. Selbst kleine Distanzen dauern in den ewigen Staus gute 2 Stunden.

Downtown LA hat einige gute Shoppingmöglichkeiten. Mein Highlight war allerdings der Besuch der Warner Studios und die Aufzeichnung bei Conan O’Brien. Für kostenlose Tickets für Late Night Shows könnt ihr euch im Voraus bewerben!

 

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USA Reiseroute: Escondido – Zwischenstopp

Nach 7 Tagen in LA holte ich endlich meinen weißen Hengst ab und fuhr wieder Richtung Südkalifornien. In Escondido machte ich einen nicht nennenswerten Zwischenstopp. Das AirBnB Zimmer war günstig und gut und ich konnte mich an das Autofahren gewöhnen.

Ich wollte nie länger als 5 Stunden pro Tag am Steuer sitzen, weshalb ich mir einige Stops auf meiner Route gegönnt habe. Wie gesagt – wenn ihr nur für 2 Wochen hier seid, übernachtet lieber zentraler! Dafür bin ich über den San Bernadino Wald und Palm Springs gefahren. Eine sehr gepflegte Luxusgegend! Zu meiner Zeit war dort leider alles ausgebucht, aber hier würden sich 2 Nächte definitiv lohnen!

 

USA Reiseroute: Joshua Tree

Aufgrund des eisigen Wetters im Februar und März habe ich fast alle Nationalparks über Bord geworfen. Joshua Tree war der einzige Park, den ich besucht habe! Mein AirBnB kann ich euch sehr empfehlen – direkt am Eingang des Parks und richtig schick skandinavisch eingerichtet!

Im Endeffekt bin ich aber gar nicht in den Park reingefahren, sondern habe etwas abseits eine kleine Wanderung zum Black Rock Canyon unternommen. (35$ gespart!)

 

USA Reiseroute: Dolan Springs

Gruuuuuuselig! Nach der bisher längsten Autofahrt nach Arizona übernachtete ich zwei Nächte in einer kleinen Steinhütte in der Wüste. So still war es nirgends. Als in der ersten Nacht noch ein Gewitter über mir tobte, begann ich so richtig zu bibbern!

Trotzdem waren die zwei Nächte ein echtes Erlebnis, das ich euch absolut empfehlen kann!

 

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USA Reiseroute: Victorville – Zwischenstopp

Zurück nach Kalifornien! Nach einem Stopp am Hoover Damm ging es über Las Vegas zurück an die Küste. Die Fahrt war ein Erlebnis für sich. Diese weite Wüste, menschenleer und ich mit Podcast im Auto mittendrin! Victorville war eine gute Übernachtungsmöglichkeit, da ich nicht bis nach LA reinfahren wollte.

Dafür habe ich einen kleinen Umweg gemacht und bin an der Küste entlang über Malibu weitergefahren. Ein absoluter Traum!

 

USA Reiseroute: Oxnard

Meine erste Küstenstadt auf meinem Roadtrip! Hier gab es nicht viel zu sehen. Allerdings werden hier tonnenweise Erdbeeren angebaut!

 

USA Reiseroute: Santa Barbara

Allerdings seid ihr von Oxnard aus in nur 40 Minuten in Santa Barbara! Keine andere Stadt wurde mir so oft empfohlen, wie dieses Künstlerdorf. Eine luxuriöse, individuelle Gemeinde. Hier trieft der Reichtum aus jeder Ecke! Ich habe einen halben Tag in Santa Barbara verbracht und bin am Meer entlang spaziert.

Wenn ihr eine schöne Unterkunft findet, solltet ihr hier aber auf jeden Fall ein paar Nächte verbringen! Ich hatte sogar das Glück und habe den Farmer’s Market am Samstag mitbekommen.

 

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USA Reiseroute: Santa Maria

Am gleichen Tag ging es weiter nach Santa Maria. Bis auf Ulta Beauty  hatte der Ort nicht viel zu bieten, war aber ein guter Ausgangspunkt für Pismo Beach & Moro Bay. Dort könnt ihr einen entspannten Tag am Meer verbringen, inklusive Fish & Chips!

Eigentlich wollte ich mir noch das Örtchen Solvang ansehen, habe es dann aber nicht mehr geschafft.

 

USA Reiseroute: Highway 1

Nun folgte das Highlight meines Roadtrips: Mit vollem Tank von Santa Maria nach Marina – Der Highway 1 und Big Sur. Leider ist die ikonische Strecke entlang am Pazifik oft sehr neblig. Trotzdem blieben mir oft der Mund offen hängen! Links der wilde, raue Pazifik und rechts uralte Wälder.

Nächstes Mal werde ich mir eine Nacht im Big Sur Inn gönnen und einige Wanderungen einplanen. Bleibt so oft es geht stehen und saugt diese unglaubliche Natur in euch auf!

 

USA Reiseroute: Marina

Ein Nachbarort zu Monterey und Carmel by the Sea. Die beiden malerischen Städtchen sind wunderschön – und richtig teuer! Marina ist dafür eine guter Stützpunkt für Tagesausflüge. Das Motel in dem ich übernachtet habe kann ich euch sehr empfehlen: Howard Johnson by Wyndham Marina at Monterey Bay!

Durch ein paar Booking Rabatte konnte ich ein sehr günstiges Zimmer buchen und das Motel war herausragend sauber und modern, das Personal freundlich und es gab ein gutes Frühstücksbüffet! Nicht zu vergessen der große Walmart 5 Minuten entfernt.

Carmel by the Sea ist sehr urig und erinnerte mich an ein Schweizer Alpendorf! Hier würde ich einen halben Tag einplanen. Was ich mir im Nachhinein gönnen würde: Eine Nacht in einem AirBnB in Pebble Beach. Diese Milliardärsnachbarschaft kann man im 17 Mile Drive besichtigen. Alte Zypressen, Golfplätze und spektakuläre Villen! Hier hätte ich gerne länger verbracht.

 

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USA Reiseroute: San Juan Bautista

Wieder ein kleiner Ort, an dem nicht viel los ist. Dort hatte ich aber ein tolles AirBnB! Zwei Nächte in einer Gated Community in einer schicken Villa. Das darf man sich auch mal gönnen! Meinen Knoblauchfreunden empfehle ich den Ort Gilroy und in den Gilroy Premium Outlets lässt es sich sehr schön shoppen! Dort hatte ich auch das Cosmetics Company Outlet gefunden.

 

USA Reiseroute: San Jose – NOPE!

Um mein Auto nicht stressig in San Francisco zurückgeben zu müssen, hatte ich 3 Nächte in San Jose eingeplant. Grooooßer Fehler! 1. Würde ich im Nachhinein unbedingt mit dem Auto über die Golden Gate & Oakland Bay Bridge und Lombard Street fahren und 2. war San Jose erschreckend heruntergekommen!

Zum Glück hatte ich ein sehr schönes AirBnB in einem alten viktorianischen Haus, das wunderbar nach Aftershave duftete. Denn San Jose selbst war neben Houston für mich der Tiefpunkt meiner USA Reise. Selbst am helllichten Tag fühlte ich mich dort auf der Hauptstraße unsicher.

Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet! Ich dachte, die Bay Area wäre durch die Silicon Valley Millionäre durchgehend schick und gepflegt. Weit gefehlt, wie mir auch die Zugfahrt von San Jose nach San Francisco bewies.

 

USA Reiseroute: San Francisco

Das Beste zum Schluss! San Francisco war eines meiner Top 3 Städteziele (Platz 1: Tokyo, Platz 2: Hong Kong). Eigentlich hatte ich nur 3 Tage eingeplant, aber da Dauerregen angesagt war habe ich kurzfristig auf 5 Nächte verlängert. Eine gute Entscheidung!

San Francisco kann man am besten zu Fuß entdecken. Ich habe es geliebt, durch die Nachbarschaften zu wandern und die viktorianischen Häuser zu bestaunen.

Mein Hotel: The Urban – Große Empfehlung, wenn Toilette auf dem Gang kein Problem für euch ist! Super zentrales, einigermaßen sauberes Privatzimmer mit Kühlschrank und Mikrowelle am Empfang.

 

Meine 8 Highlights in San Francisco

 

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Los Angeles (Hollywood)

Die letzten Tage in den USA verbrachte ich in Hollywood, da ich unbedingt zum Griffith Observatory wandern wollte. Mein AirBnB Zimmer war in einer alten Hollywood Villa. Die Lage spektakulär am Fuße des Hollywood Schriftzugs, das Haus selbst allerdings mehr als rustikal… So habe ich die Zeit zum Entspannen, Bloggen und zur Vorbereitung für Japan genutzt!

 

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Wenn ihr auch mal leben möchtet wie die Einheimischen, bekommt ihr über meinen AirBnB Link ein paar Euronen gutgeschrieben!

 

Welche Reiseroute für die USA würdet ihr wählen?

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6 Comments

  • Wow, ich finde es so klasse was Du erlebst. Und wie Du das alles gestemmt bekommst.
    Ich kann mich richtg rein fühlen, bei Deinen Beschreibungen.
    Aber krass, wie schnell die Zeit doch vergeht.
    Ich war noch nie in den USA, aber einiges was Du beschreibst, möchte ich auch gerne erleben.

    LG Martina

  • Liebe Carina,

    ich musste bei deiner Beschreibung von Houston herzlich lachen. Als ich meinen amerikanischen Freund, der damals in Houston wohnte, besucht habe, hatte er mich ebenfalls mit den Worten „hier gibt es absolut nichts zu sehen“ gewarnt. Glauben schenken wollte ich ihm aber nicht, schließlich ist Houston eine riesige Stadt…da musste es etwas geben, wenn man nur gut genug recherchieren und sich auskennen würde. Pustekuchen. Ein absoluter Griff in die Tonne. Tatsächlich sticht nur das Nasa-Gelände heraus. Ob sich Houston nur dafür lohnt? Hmm, zumindest damals waren viele Bereiche für Besucher tabu. Ich fand’s gut, aber ein Must See ist es für mich auch nicht. Das Aquarium ist miniklein (das Highlight war ein weißer Tiger…ja, im Aquarium!), die Parks sind miniklein, in der Innenstadt, wie du schon geschrieben hast, herrscht tote Hose, 0 sehenswerte Gebäude und die Hafentour ist auch zum Vergessen. Kemah Beach in der Nähe ist noch ganz nett…für Texas.

    Viele Grüße und die besten Wünsche für die nächsten Wochen und Monate!

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